Freitag, 28. Juli 2017

Vor der eigenen Haustür

sollten wir fegen, heißt es in einem Sprichwort und meint: Wir sollen uns lieber um unsere eigenen Angelegenheiten kümmern und nicht andere kritisieren.

Vor der eigenen Haustür – stand heute Nacht unsere jüngste Enkeltochter. ‚Mit schlafwandlerischer Sicherheit’ nahm sie den Weg nach draußen.
Schlafwandeln bilder
Unsere Tochter war heute Morgen noch blass um die Nase, als sie uns von dem nächtlichen Ausflug erzählte. Nur ein paar Schritte von der Haustür entfernt liegt die Straße. Es ist zwar nur eine Nebenstraße, dennoch … Wie gut, dass unsere Tochter immer wach wird, wenn eines der Kinder nachts das Zimmer verlässt, um zur Toilette zu gehen. – Könnt ihr euch vorstellen, wie schnell unsere Tochter aus dem Bett kam, als sie die Haustür anschließend ins Schloss fallen hörte.

Unsere Kleine weiß nichts mehr davon. – Ich glaube, ich werde mich jetzt mal ein bisschen mit dem Schlafwandeln auseinander setzen! J

Eines ist jetzt schon sicher: Unsere Haustür werden wir ab sofort doppelt und dreifach verriegeln.


Mein herzliches Willkommen gilt
der Windwasserfrau
mit ihrem Blog 'Meerzeit'
 und
Varis
mit ihrem Blog 'Krähen-Nest'!



Kommentare:

  1. Hallo liebe Martina,
    vielen Dank für die nette Begrüßung! Ich habe deinen Blog gestern entdeckt und mich gleich hier wohlgefühlt. Gerne werde ich dich jetzt öfters besuchen kommen :)
    Ich wünsch dir ein schönes Wochenende!
    LG, Varis
    https://kraehe-varis.blogspot.de/

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  2. Liebe Martina,
    Im Eigentlichen, stimme ich desem uralten Spruch zu, denn wenn jeder vor seiner eigenen Haustüre kehren würde, hätte jeder reichlich zu tun!;-)
    In diesem eurem Falle- wie gut, das deine Tochter die Haustüre gehört hat. Meine Eltern, sind auch bei mir mal erschrocken wach geworden, als ich in meiner Kinderzeit des Nachts schlafgewandelt bin und nicht mehr wusste, wo ich bin, oder was ich da tat...aber das ist GsD lange her;-)

    LG Klaudia

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  3. Liebe Martina,
    gut, dass nichts passiert ist. Loretta schließt die Haustüre Nachts immer ab, seit dem wir Kinder haben, jetzt habe ich auch endlich, richtig begriffen, warum.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  4. Liebe Martina,
    das ist schon ein Schock, wenn dies passiert und man nicht darum weiß.....
    Kann ich gut nachvollziehen.
    Bin auch, wie Ihr und Wolfgang froh, dass nichts passiert ist und die Mama so
    einen leichten Schlaf hat was die Kinder betrifft!!!
    Alles Gute und ich hoffe, dass diese Phase wieder vergehen darf!!!!
    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
    von
    Monika*

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  5. Danke liebe Martina für Deinen Willkommensgruß:)

    Oh mann, ein schlafwandelndes Kind ist nicht witzig. Glücklicherweise hat Deine Tochter es früh genug erkannt, bevor mehr passiert.

    Ich hab mich überhaupt noch nie damit beschäftigt, spontan fällt mir aber ein, dass Zirbenholzsprays für einen guten ruhigen Schlaf sorgen, oder ein Zirbenkissen, oder für Kinder ein Kuscheltier mit Zirbenspänen gefüllt.

    Einen erholsamen Schlaf wünsch ich Deiner Family
    Veronika

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  6. Ohh, wie gut, dass deine Tochter, liebe Martina, die Türe hörte und wach geworden ist.
    Mit Schlafwandeln hatte ich keine Erfahrungen gehabt und auch sonst bin ich damit nicht in Kontakt gekommen.
    Wäre es der Fall gewesen, weiß ich, wo ich nach Hilfe und Inspirationen gesucht hätte, bei Dahlke. Er hatte mittelweile im Laufe der letzten dreißig Jahre zu allem was geschrieben…
    Dort würde ich anfangen und natürlich Türe und Fenster schließen aber der Ursache auf dem Grund gehen wollen.
    Lunatismus hat mit Mond und der dunklen Tagesseite zu tun und hier sieht man wieder, wie stark wir mit dem Mond verbunden sind.
    Ganz liebe Grüße zu dir und deiner Familie, deine Grażyna

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  7. Liebe Martina, das war ein Schreck in der Nacht. Sagt man nicht auch mondsüchtig zu Schlafwandlern. Der Bruder von meiner Schwiegertochter ist im Jugendalter dadurch vom Balkon im Urlaub gefallen, schwer verletzt und hat im Koma gelegen. Heute ist alles Ok!Soweit muss es ja nicht kommen, aber ich würde auch die Türen gut veriegeln und etwas auf die Fensterbank stellen was scheppert.
    Komme erst jetzt zum Lesen, musste ja meinen Vierbeiner abholen...freu.
    Liebste Grüße zu Dir, Klärchen

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  8. Liebe Martina, ein paar Tage ohne Internet und schon ist man außen vor (der Haustür);
    Ich war auch so eine Schlafwandlerin- eines morgens bin ich aufgewacht weil ich fror, denn meine Zudecke war nicht mehr da. Das ganze Haus haben wir abgesucht, sie blieb unauffindbar. Plötzlich fiel mir ein, dass ich geträumt habe, meine Decke auf die Schleuder (damals gab`s noch keinen Trockner) gelegt zu haben. Dazu musste man aus der Haustüre raus, die Treppe runter und in die Waschküche gehen. Mein Zimmer lag im ersten Stock, sodass ich 2 Stockwerke mit einer Decke unterm Arm mit schlafwandlerischer Sicherheit bewältigt und es auch wieder zurück ins Bett geschafft habe, ohne davon was mitzukriegen. Das ist der Part, an dem mein erster Traum "in Erfüllung" gegangen ist.

    Ich habe heute auch eine Einganstür im Angebot, vor der sich bestimmt nicht gut kehren lässt ;), dafür aber phantasiereich - LG Ulla

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  9. Liebe Martina,
    das ist ein Thema, dass mich um etliche Jahre zurückgehen läßt...Mein Sohn, lange ein gestandener Mann, war als Kind Schlafwandler. Die Mondphasen spielten bei ihm eine Rolle. Auch er stand eines Nachts bei uns vor der Haustüre - mitten auf der Straße!!! - Gott sei Dank eine Anliegerstraße...Wir hatten die Wohnzimmer geschlossen, damit der Geräuschpegel des TV die Kinder nicht in ihrem Schlaf stören sollte...und so bekamen wir nicht mit, als unser Sohn die Haustüre mit schlafwandlerischer Sicherheit aufschloss und nach draußen ging...Irgendein Gefühl, ich kann es bis heute nicht richtig benennen, ließ mich nachsehen...und ich fühle bis heute den Schreck (und kann ihn Deiner Tochter so gut nachempfinden!)in allen Gliedern. Welch gute Schutzengel hatten wir da!!! Ich habe unseren Sohn dann auf der Straße sanft an den Schultern gefaßt, umgedreht und einen leichten Schub verpasst und so ging er wieder mit schlafwandlerischer Sicherheit ins Haus, nach oben in sein Zimmer, legte sich ins Bett, deckte sich auch noch halbwegs zu und schlief seelenruhig weiter. Er wußte am nächsten Morgen auch nichts von dieser Aktion!
    Wir haben das Problem Zuhause dann so gelöst, das des Nachts abgeschlossen und der Schlüssel abgezogen wurde. Diesen haben wir dann recht hoch (oben auf der Klingel) deponiert...Da war für unseren Sohn, unsere Kinder, kein Drankommen mehr...
    Schwierig wurde es, als ein Schullandheim-Aufenthalt anstand. Dieses Schullandheim lag unmittelbar an der Mosel...Ich wollte unseren Sohn nicht mitfahren lassen...Das gab Enttäuschung, Trotz, Tränen, Wut, kein Verstehen u.u. Ich besprach mich dann mit den Aufsichtpersonen und die versicherten mir, alles gut abzuschließen und auch die Fenster einer genauen Überprüfung und Verriegelung zu unterziehen.
    Ich ließ ihn mitfahren, aber es waren für mich mit die schlimmsten 5 Tage seiner Kindheit!!!

    Und jetzt noch etwas ganz anderes:
    Liebe Martina,
    ich möchte mich einfach einmal bei dir bedanken! Dafür, dass Du Dich so mit mir freuen kannst! Ich spiele jetzt auf meinen letzten Post und dass ich endlich Fotocollagen anfertigen kann!!! Jipiii! Eine ganz liebe Bloggerin hat mir vor einiger Zeit das Fotobearbeitungsprogramm "Photoscape" empfohlen! Leider weiß ich nicht mehr wer das war...Schade, denn ich hätte mich auch bei ihr sooooooooo gerne bedankt!
    Selbst installieren konnte ich es (wieder mal!) nicht! Aber Dank meines Sohnes ist es nun auf meinem Laptop. Und ich kann prima damit arbeiten, es ist ganz einfach! Und das will aus meiner "Feder" etwas heißen...

    Dir alles Liebe
    Heidi

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  10. Schlafwandeln ist wirklich ein ernstes Thema und man muss sich informieren, gerade wenn es Kinder betrifft. Ich hoffe doch, dass es eine Ausnahme war, sonst habt ihr keine ruhigen Nächste mehr. LG Romy

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