Sonntag, 9. Juli 2017

Frage 6: Ist eine Telepathie auch zwischen Tier und Mensch möglich?

In der letzten Woche ging es bei meiner Frage um Gedankenübertragung. Helga F. 'Kunst und Natur' schrieb in ihrem Kommentar u. a. dazu: 


Über viele solcher Erlebnisse könnte ich berichten, 
selbst mit Tieren ist Gedankenübertragung möglich.’

Diese beiden Süßen leben an der Seite von Klärchen.
Danke dir fürs Foto!

Es scheint, als habe Helga mit dieser Art der Gedankenübertragung - also zwischen Mensch und Tier - Erfahrungen gesammelt, sonst hätte sie es nicht geschrieben. 
Was sie sicher nicht ahnte: Mit diesem Satz servierte sie mir meine nächsten Fragen quasi auf dem Silbertablett :-)!
Jeder, der in der vergangenen Woche kommentiert hat, kannte das Phänomen der Gedankenübertragung zwischen uns Menschen und konnte Beispiele benennen – doch wie ist das mit Tieren? Habt ihr da auch Erfahrungen?
Bei vielen von euch wohnt auch eine 'Fellnase' :-). Das weiß ich durch eure Blogs und ich vermute, dass ihr alle mit euren Tieren sprecht – in unserer menschlichen Sprache. - Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man den Eindruck hat, dass das Tier dies auch versteht. Muss es ja auch (irgendwie), sonst würde es ja nicht unseren Aufforderungen nachkommen.
Auf der anderen Seite verstehen wir natürlich auch unser Tier – durch Gebärden und Laute macht es sich bemerkbar. – Wenn ein Hund kommt und uns anstupst, wissen wir, was er möchte – oder wenn er wimmernd an der Tür steht. Das hat aber nichts mit Gedankenübertragung oder gar Tierkommunikation zu tun, sondern damit, dass wir unser Tier gut kennen und wissen, was es uns damit sagen möchte.
Wer den Film ‚Der Pferdeflüsterer’ gesehen hat, konnte sich ein Bild davon machen, dass es Menschen gibt, die mit Tieren auf ganz andere - besondere  Weise - kommunizieren. 
Die meisten Menschen werden sich vielleicht vorstellen können, dass es unter den Tieren eine Art der Verständigung gibt, aber das auch Menschen in der Lage sein können, sich in die Gedankenwelt der Tiere ‚einzuklinken’ , um so eine Art Kommunikation zu führen, geht einigen vielleicht doch zu weit - oder doch nicht?


Meine Fragen heute:

Kannst du von Momenten mit deinem Tier erzählen,
wo eine Art Gedankenübertragung stattfand?
Würdest du die Hilfe eines Menschen in Anspruch nehmen,
der von sich behauptet, mit deinem Tier 
auf geistiger Ebene in Kontakt treten zu können? 
Stichwort:
Tierkommunikation
Wenn ja, 
in welchem ‚Fall’ würdest du einen solchen Menschen kontaktieren?
Dann, wenn dein Tier schwer erkrankt ist?
Oder würde dich z. B. interessieren,
wie dein Tier über seinen nahenden Tod denkt?

Danke an alle, die sich bisher schon an meinen
‚Fragerunden’ beteiligt haben und ebenso an alle,
die sich noch beteiligen werden! :- )



Helga F: da möchte ich Deine Fragen von hinten her aufrollen. Ich würde niemand um Hilfe beten der mit Tieren sprechen kann.Erstens ist das oft Geldmacherei und zweitens wäre es für mich nicht notwendig.
Seit meiner frühesten Kindheit habe ich einen guten Draht zu Tieren und auch umgekehrt haben immer wieder verletzte Tiere meine Hilfe gesucht.
Zum Beispiel kam ein Amselmännchen auf meine Terasse und klopfte wie wild auf den Holztisch. Ich ging schauen was denn los sei und er flatterte aufgeregt vor mir her. Beim Nachbargrundstück hörte ich Frau Amseln laut zetern und ich rannte über die Straßen dorthin. Im Garten saß eine Katze und hatte ihre Pfote auf einem Amselkind liegen.Ich stand unterhalb der Gartenmauer und konnte nicht so schnell reinkommen.Die Katze zögerte und sah mir in die Augen, in Gedanken sagte ich ihr,dass sie das Vogelkind los lassen soll.Dann, nach etwa 3 Minuten des gegenseitigen Anstarrens senkte sie den Blick zuerst, gab ihre Beute frei und ging langsam rückwärts.Ich konnte über die Mauer klettern und das unversehrte Vogelkind bei mir auf einen Baum setzten. Die beiden Altvögel folgten mir ganz still und fütterten ihr Kind kurz darauf.
Überzeugt dass ich mit Tieren sprechen kann, hat mich schon vor Jahrzehnten meine Katze Hexle.Sie war mir zugelaufen und wie unser Nachbar erzählte, wusste sie immer schon Minuten vorher, wann wir heimkommen.
Hexle saß auf der Terasse und sah mich so eindringlich an, was die wohl denkt und ob sie meine Gedanken versteht, fragte ich mich. Ich wollte es wissen und bat sie sich in Gedanken rechts neben mich zu setzen, das machte sie promt.Hm, vielleicht habe ich ja unbewusst mit dem Körper eine Aufforderung gegeben, dachte ich und schloss die Augen. Dann forderte ich sie telephatisch auf, sich links von mir zu setzen. Ich öffnete die Augen und sie hatte sich links direkt neben mich gesetzt.Ich war platt.Na und um sicher zu gehen sagte ich in Gedanken, wenn du jetzt rein und in die Küche gehst gibt es ein Leckerli.
Ich brauch wohl nicht mehr zu erwähnen, das Leckerli rundete mein Experiment ab und ich habe nie mehr an Gedankenübertragung zwischen Mensch und Tier gezweifelt.
Mit liebem Gruß zu Dir liebe Martina und zu Deinen lieben Gästen.

Martina: Liebe Helga, ich danke dir sehr, dass du dich so schnell zu Wort meldest. Das ist nicht nur für mich sondern für alle Leser hoch interessant, was du schreibst. - Bei mir war es so, dass vor Jahren eine Taube zu mir kam. ( Ich hab damals im Blog darüber berichtet.) Dass es ihr nicht gut ging, sah ich sofort und meine Gedanken gingen in die Richtung: Sie hat etwas Giftiges gefressen - vielleicht Blaukorn. Wie kann ich ihr nur helfen, dachte ich und meine Gedanken gingen zu einem homöopathischen Mittel, das wir nehmen, wenn wir etwas gegessen und nicht vertragen haben. Ich holte dieses Mittel und gab etwas in eine flache Schale mit Wasser. Die Taube hat sofort seeehr viel davon getrunken. Anschließend setzte sie sich auf die Fensterbank hinter meinem Badezimmerfenster. Dort saß sie die ganze Nacht. Am nächsten Morgen sah ich sehr viele gelbe Flecken auf der Fensterbank. Sie hatte Durchfall bekommen - aber alles ausgeschieden. Vielleicht aus Dankbarkeit blieb sie ein paar Wochen bei mir. Sie saß immer auf dem Dachfenster unter dem ich saß. - Ich glaube, die Tiere waren nur darauf, dass wir uns auf sie einlassen!
Nachtrag Helga: Liebe Martina und liebes Klärchen,ich habe mich sehr über eure Berichte gefreut. Ich glaube das auch,unsere instinktive Wahrnehmung hat nachgelassen. Unser Kopf ist einfach zu vollgestopft mit ständigen Informationen und das eigene Gedankenrad können viele Menschen nicht mehr anhalten, um in ihrer eigenen Mitte Ruhe zu finden.
Was Alexander Glas sagt, kann ich auch bestätigen, Gedankenübertragung mit Tieren funktioniert bildhaft.Tiere sind wahre Weltmeister darin,sie sind offen und ehrlich und brauchen sich nicht wie manche Menschen zu verstellen. 
Jutta: Ach wieder so ein schweres Thema.
Ich wünschte, dass es so wäre.
In Betreff auf Tiere würde ich es eher Instinkt nennen, was ein Tier mit uns verbindet.
Aber natürlich weiß ich auch, es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als sich unsere Schulweisheit denken lässt!
Mein Hund Beobachtet mich ganz genau und er weiß , was ich vorhabe, z. B. Leckerli geben.
Aber ob das mit Gedankenübertragung zu tun hat ?
Er erkennt wohl an meinem Gehabe, was los ist ;-)

Martina: Das denke ich in dem Fall auch! :-) 
Klärchen: Mein Timmi war ein besonderer Hund, er wusste immer was ich wollte ohne Ansprache ohne Blickkontakt nur mit Gedanken.
Ein Beispiel , wir gingen im Wald nur bestimmte Wege, machten unseren Rundgang. Am Anfang des Waldes der zweite Weg war ziemlich zugewachsen und, den Weg ging ich nie. An einem Morgen dachte ich heute gehst Du mal den Weg, mein Hund lief 20m vor mir und bog direkt in diesen Weg ein und lief weiter so als sollte ich ihm folgen. Er konnte nicht wissen das ich diesen Weg gehen wollte. Am Ende des Weges stand ein Auto, ich dachte es sei der Waldbesitzer . Er saß noch hinter dem Lenkrad. Es war sehr eng an dem Kombi vorbeizukommen.
Ich dachte so bei mir, eigentlich komisch das er hier steht, ich hatte ihn noch nicht gesehen und das Nummernschild war aus der weiteren Umgebung. Es gibt Waldbesitzer die aus die aus verschiedenen Gegenden kommen . Ich lief aber nun weiter und machte meine Runde, wollte auf normalem Weg wieder nach Hause . Mein Hund wollte aber den gleichen Weg zurück gehen, er lief vor und wartete auf mich. Das wunderte mich wieder und ich dachte so bei mir, kannst ja gleich mal schauen ob der Waldbesitzer oder Arbeiter noch da ist. Das Auto war leer, aber an der Windschutzscheibe steckte ein Zettel. Ich hatte so ein Gefühl hier stimmt was nicht, las den Zettel , darauf stand eine Telefonnr. die derjenige anrufen soll, der das Auto findet. Der Schlüssel lag unterm Vorderrad. Gut, das ich mein Handy dabei hatte und rief die Polizei. In der Nähe war die Eisenbahn und ich vermutete unter den Umständen einen Selbstmörder. Die Polizei kam und hat ihn wahrscheinlich gerettet. Er hatte wohl Depressionen und jemand hatte ihn ziemlich verwirrt zur Bahn laufen sehen. Mein Hund hat mich dahin geführt.
Wir waren auf der Insel Poel und gingen am Strand spazieren. An einigen stellen war der Strand abgebrochen durch Fluten wie auf Rügen. Bäume waren an ihren Wurzeln halb unterspült und hingen in der Luft .
Wir fuhren gern auf die Insel, weil man dort mit den Hunden frei am Strand laufen konnte, sicher auch noch.
Plötzlich fiel eine Möwe direkt vor meine Füße. Sie flatterte kurz mit ihrem Flügel konnte nicht mehr stehen, ich nahm sie auf, aber sie starb, schaute mich an und schloss ihre Augen.
Ich kann sie doch nicht so hier liegen lassen, sagte ich zu meinem Mann. Also legte ich sie in den Sand ziemlich nah am Wasser, nahm Steine und begrub sie. Ich merkte mir die Stelle, weil dort ein Baum mit seinen Wurzeln hing und der Sand unter ihm abgebröckelt war.
Im nächsten Jahr fuhren wir wieder nach Poel und gingen spazieren. Hier habe ich die Möwe begraben sagte ich zu meinem Mann. Sie ist natürlich im verschwunden. Wie ich so schaue sehe ich einen weißen Stein ,geformt wie ein halber Körper eine Möwe mit einem schwarzen Kopf und Schnabel. Ein Zeichen? Ich nahm den Stein mit nach hause, habe ihn immer noch und er erinnert mich an diese Möwe. Ich habe einen kurze Geschichte mit Bild darüber geschrieben.
Was Hunde betrifft, es gibt Rituale und Blickkontakte, aber das ist etwas anderes, eher fühlen.Ich könnte noch mehr erzählen, aber das wird zu lang.
Martina: Auch wenn deine Geschichten, von denen du berichtest, völlig anders sind, als die von Helga, so kann man doch Parallelen entdecken. Eure Tiere haben auf eure Gedanken reagiert und agiert, bevor ihr gesprochen habt. Das finde ich faszinierend.
Nachtrag Kärchen: Ja , das finde ich auch, Martina, die Urinstinkte sind teilweise bei den Menschen verloren gegangen und bei den Tieren noch ausgeprägt.Sie beobachten und haben feine Antennen.Es gibt Menschen bei denen die Antennen auf Empfang stehen. 
Martina: Meine Antennen stehen auch auf Empfang! :-)
Alexander: Wie ich Zeit meines Lebens feststellen musste, denken die heutigen Menschen meist in der Sprache. Sie hören damit auf, wenn es um Gefühle geht, beispielsweise, ansonsten bestimmt das ihr Sein.
Wer also in Bildern denken kann und seine (geschaffenen) Formen an andere Lebewesen überträgt (oder offenlegt), die sie dann auch aufnehmen und intepretieren können, der kann mit jedem auf dieser Ebene kommunizieren.
Von daher ist der Austausch solcher, nennen wir sie ruhig Bildergedanken, durchaus mehr "denk"bar zwischen Mensch und Tier als zwischen Mensch und Mensch ... heutzutage. 

Martina: Weil der Mensch es verlernt hat, vermute ich. 
Angelface: Es gibt - ein Glück - vieles was wir uns mit dem rationalen verstand nicht erklären können! Teilweise funktioniert es über unsere Instinkte und Wahrnehmungen, offen zu sein - heisst ja auch bereit sein für nicht fassbares Reales, wer zweifelt, bekommt auch nie oder selten tatsächlich etwas geschenkt was zwischenzeilen liegt wie Liebe - Zuneigung, Interesse. 
ich könnte HUnderte von Begebenheiten erzählen die mit bestimmten Katzen die ich hatte zu tun hatten.
Worüber ich baff erstaunt war und dann aber erfreut angenommen und darauf reagiert habe.
Wenn man mit Wesen die uns ähnlich sind kommuniziert entdecken wir oft dass man dazu weder Worte noch Blicke benötigt, Blicke verstärken aber die Signale die wir unbewusst aussenden, unsere Körpersprache zu beachten ist wichtig für Mensch und Tier um sich gegenseitig zu verstehen.
Ja, ich glaube daran dass Verständigung und Verstehen auf vielerlei Art möglich ist.
Unsere Sprache allein ist oftmals nicht genug um wirklich verstanden(sprich:erkannt) zu werden.
die beispiele in den erwähnten Berichten erzählen ja deutlich genug davon.
Martina: Ich möchte etwas aus deinem Kommentar herausgreifen: 'Bereit sein für das nicht fassbare Reale'. - Das gefällt mir, weil nicht viele das 'Unfassbare' als real bezeichnen würden!
VeronikaAlso wenn ich die Beziehung zu meinen drei Katzen ansehe, dann ist es absolut fakt.
Martina: Das werden wohl die meisten Tier'besitzer' bestätigen.


Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Martina,
    da möchte ich Deine Fragen von hinten her aufrollen. Ich würde niemand um Hilfe beten der mit Tieren sprechen kann.Erstens ist das oft Geldmacherei und zweitens wäre es für mich nicht notwendig.
    Seit meiner frühesten Kindheit habe ich einen guten Draht zu Tieren und auch umgekehrt haben immer wieder verletzte Tiere meine Hilfe gesucht.
    Zum Beispiel kam ein Amselmännchen auf meine Terasse und klopfte wie wild auf den Holztisch. Ich ging schauen was denn los sei und er flatterte aufgeregt vor mir her. Beim Nachbargrundstück hörte ich Frau Amseln laut zetern und ich rannte über die Straßen dorthin. Im Garten saß eine Katze und hatte ihre Pfote auf einem Amselkind liegen.Ich stand unterhalb der Gartenmauer und konnte nicht so schnell reinkommen.Die Katze zögerte und sah mir in die Augen, in Gedanken sagte ich ihr,dass sie das Vogelkind los lassen soll.Dann, nach etwa 3 Minuten des gegenseitigen Anstarrens senkte sie den Blick zuerst, gab ihre Beute frei und ging langsam rückwärts.Ich konnte über die Mauer klettern und das unversehrte Vogelkind bei mir auf einen Baum setzten. Die beiden Altvögel folgten mir ganz still und fütterten ihr Kind kurz darauf.

    Überzeugt dass ich mit Tieren sprechen kann, hat mich schon vor Jahrzehnten meine Katze Hexle.Sie war mir zugelaufen und wie unser Nachbar erzählte, wusste sie immer schon Minuten vorher, wann wir heimkommen.
    Hexle saß auf der Terasse und sah mich so eindringlich an, was die wohl denkt und ob sie meine Gedanken versteht, fragte ich mich. Ich wollte es wissen und bat sie sich in Gedanken rechts neben mich zu setzen, das machte sie promt.Hm, vielleicht habe ich ja unbewusst mit dem Körper eine Aufforderung gegeben, dachte ich und schloss die Augen. Dann forderte ich sie telephatisch auf, sich links von mir zu setzen. Ich öffnete die Augen und sie hatte sich links direkt neben mich gesetzt.Ich war platt.Na und um sicher zu gehen sagte ich in Gedanken, wenn du jetzt rein und in die Küche gehst gibt es ein Leckerli.
    Ich brauch wohl nicht mehr zu erwähnen, das Leckerli rundete mein Experiment ab und ich habe nie mehr an Gedankenübertragung zwischen Mensch und Tier gezweifelt.
    Mit liebem Gruß zu Dir liebe Martina und zu Deinen lieben Gästen.
    Helga

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  2. Ach wieder so ein schweres Thema.
    Ich wünschte, dass es so wäre.
    In Betreff auf Tiere würde ich es eher Instinkt nennen, was ein Tier mit uns verbindet.
    Aber natürlich weiß ich auch, es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als sich unsere Schulweisheit denken lässt!
    Mein Hund Beobachtet mich ganz genau und er weiß , was ich vorhabe, z. B. Leckerli geben.
    Aber ob das mit Gedankenübertragung zu tun hat ?
    Er erkennt wohl an meinem Gehabe, was los ist ;-)
    Liebe Martina,
    ich wünsche dir noch einen gemütlichen Abend
    ♥lichst Jutta

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  3. Mein Timmi war ein besonderer Hund, er wusste immer was ich wollte ohne Ansprache ohne Blickkontakt nur mit Gedanken.
    Ein Beispiel , wir gingen im Wald nur bestimmte Wege, machten unseren Rundgang. Am Anfang des Waldes der zweite Weg war ziemlich zugewachsen und, den Weg ging ich nie. An einem Morgen dachte ich heute gehst Du mal den Weg, mein Hund lief 20m vor mir und bog direkt in diesen Weg ein und lief weiter so als sollte ich ihm folgen. Er konnte nicht wissen das ich diesen Weg gehen wollte. Am Ende des Weges stand ein Auto, ich dachte es sei der Waldbesitzer . Er saß noch hinter dem Lenkrad. Es war sehr eng an dem Kombi vorbeizukommen.
    Ich dachte so bei mir, eigentlich komisch das er hier steht, ich hatte ihn noch nicht gesehen und das Nummernschild war aus der weiteren Umgebung. Es gibt Waldbesitzer die aus die aus verschiedenen Gegenden kommen . Ich lief aber nun weiter und machte meine Runde, wollte auf normalem Weg wieder nach Hause . Mein Hund wollte aber den gleichen Weg zurück gehen, er lief vor und wartete auf mich. Das wunderte mich wieder und ich dachte so bei mir, kannst ja gleich mal schauen ob der Waldbesitzer oder Arbeiter noch da ist. Das Auto war leer, aber an der Windschutzscheibe steckte ein Zettel. Ich hatte so ein Gefühl hier stimmt was nicht, las den Zettel , darauf stand eine Telefonnr. die derjenige anrufen soll, der das Auto findet. Der Schlüssel lag unterm Vorderrad. Gut, das ich mein Handy dabei hatte und rief die Polizei. In der Nähe war die Eisenbahn und ich vermutete unter den Umständen einen Selbstmörder. Die Polizei kam und hat ihn wahrscheinlich gerettet. Er hatte wohl Depressionen und jemand hatte ihn ziemlich verwirrt zur Bahn laufen sehen. Mein Hund hat mich dahin geführt.
    Wir waren auf der Insel Poel und gingen am Strand spazieren. An einigen stellen war der Strand abgebrochen durch Fluten wie auf Rügen. Bäume waren an ihren Wurzeln halb unterspült und hingen in der Luft .
    Wir fuhren gern auf die Insel, weil man dort mit den Hunden frei am Strand laufen konnte, sicher auch noch.
    Plötzlich fiel eine Möwe direkt vor meine Füße. Sie flatterte kurz mit ihrem Flügel konnte nicht mehr stehen, ich nahm sie auf, aber sie starb, schaute mich an und schloss ihre Augen.
    Ich kann sie doch nicht so hier liegen lassen, sagte ich zu meinem Mann. Also legte ich sie in den Sand ziemlich nah am Wasser, nahm Steine und begrub sie. Ich merkte mir die Stelle, weil dort ein Baum mit seinen Wurzeln hing und der Sand unter ihm abgebröckelt war.
    Im nächsten Jahr fuhren wir wieder nach Poel und gingen spazieren. Hier habe ich die Möwe begraben sagte ich zu meinem Mann. Sie ist natürlich im verschwunden. Wie ich so schaue sehe ich einen weißen Stein ,geformt wie ein halber Körper eine Möwe mit einem schwarzen Kopf und Schnabel. Ein Zeichen? Ich nahm den Stein mit nach hause, habe ihn immer noch und er erinnert mich an diese Möwe. Ich habe einen kurze Geschichte mit Bild darüber geschrieben.
    Was Hunde betrifft, es gibt Rituale und Blickkontakte, aber das ist etwas anderes, eher fühlen.Ich könnte noch mehr erzählen, aber das wird zu lang.
    Lieben Gruss, Klärchen

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  4. Wie ich Zeit meines Lebens feststellen musste, denken die heutigen Menschen meist in der Sprache. Sie hören damit auf, wenn es um Gefühle geht, beispielsweise, ansonsten bestimmt das ihr Sein.
    Wer also in Bildern denken kann und seine (geschaffenen) Formen an andere Lebewesen überträgt (oder offenlegt), die sie dann auch aufnehmen und intepretieren können, der kann mit jedem auf dieser Ebene kommunizieren.
    Von daher ist der Ausstausch solcher, nennen wir sie ruhig Bildergedanken, durchaus mehr "denk"bar zwischen Mensch und Tier als zwischen Mensch und Mensch ... heutzutage.

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  5. Ja , das finde ich auch, Martina, die Urinstinkte sind teilweise bei den Menschen verloren gegangen und bei den Tieren noch ausgeprägt.Sie beobachten und haben feine Antennen.Es gibt Menschen bei denen die Antennen auf Empfang stehen.
    Liebe Grüssle, Klärchen

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  6. Liebe Martina und liebes Klärchen,ich habe mich sehr über eure Berichte gefreut. Ich glaube das auch,unsere instinktive Wahrnehmung hat nachgelassen. Unser Kopf ist einfach zu vollgestopft mit ständigen Informationen und das eigene Gedankenrad können viele Menschen nicht mehr anhalten, um in ihrer eigenen Mitte Ruhe zu finden.
    Was Alexander Glas sagt, kann ich auch bestätigen, Gedankenübertragung mit Tieren funktioniert bildhaft.Tiere sind wahre Weltmeister darin,sie sind offen und ehrlich und brauchen sich nicht wie manche Menschen zu verstellen.

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  7. es gibt - ein Glück - vieles was wir uns mit dem rationalen verstand nicht erklären können! Teilweise funktioniert es über unsere Instinkte und Wahrnehmungen, offen zu sein - heisst ja auch bereit sein für nicht fassbares Reales, wer zweifelt, bekommt auch nie oder selten tatsächlich etwas geschenkt was zwischenzeilen liegt wie Liebe - Zuneigung, Interesse.
    ich könnte HUnderte von Begebenheiten erzählen die mit bestimmten Katzen die ich hatte zu tun hatten.
    Worüber ich baff erstaunt war und dann aber erfreut angenommen und darauf reagiert habe.
    Wenn man mit Wesen die uns ähnlich sind kommuniziert entdecken wir oft dass man dazu weder Worte noch Blicke benötigt, Blicke verstärken aber die Signale die wir unbewusst aussenden, unsere Körpersprache zu beachten ist wichtig für Mensch und Tier um sich gegenseitig zu verstehen.
    Ja, ich glaube daran dass Verständigung und Verstehen auf vielerlei Art möglich ist.
    Unsere Sprache allein ist oftmals nicht genug um wirklich verstanden(sprich:erkannt) zu werden.
    die beispiele in den erwähnten Berichten erzählen ja deutlich genug davon.
    liebe Grüße angelface

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