Sonntag, 11. Juni 2017

2. Frage: Ist es egal, ob wir ‚normal’ oder per Kaiserschnitt auf die Welt kommen?

An dieser Stelle möchte ich euch zunächst herzlich danken, dass ihr so viele Kommentare zu meiner ersten Frage hinterlassen habt. Ich habe mich unglaublich darüber gefreut, dass tatsächlich so eine kleine Diskussion entstanden ist. Danke!
Baby glitzer bilder
Heute geht nun eine weitere Frage an den Start: 

'Ist es egal, ob wir 'normal' 
oder per Kaiserschnitt auf die Welt kommen?' 

Diese Frage kam mir in den Sinn, nachdem ich im Internet diese Geschichte gelesen hatte:

Ein Hobby-Schmetterlingsforscher sammelte Raupen, wartete deren Verpuppungsstadium ab und beobachtete, wie sie schlüpften. Ihm fiel auf, dass die Kokons den Schmetterlingen zum Schlüpfen nur eine winzig kleine Öffnung oben am Deckel ließen, durch die sich diese zwängen mussten. Er hielt das für einen kleinen Fehler von Mutter Natur.
Also wartete er beim nächsten Schmetterling den Schlüpfpunkt ab und erweiterte mit einem Skalpell diese Öffnung, so dass der Schmetterling ohne große Mühe ausschlüpfen konnte. Was der auch tat. Aber, zu seiner größten Überraschung entfaltete sich der Schmetterling nicht, sondern ging ein. Was der Forscher daraus lernte, war, dass diese winzige Schlupföffnung von der Natur so gewollt war. Das Schlüpfen durch diese enge Öffnung hindurch hat zur Folge, dass das Blut des Schmetterlings bis in die feinsten Kapillargefäße gepresst wird. Kaum dass der Schmetterling soweit draußen ist, pumpt er Sauerstoff in den Körper, der ja in den Blutzellen gespeichert wird – was zur Folge hat, dass sich die Flügel spannen und sich der Körper festigt. 
  
Einen Satz dieser Geschichte möchte ich an dieser Stelle hervorheben:
Er hielt das für einen kleinen Fehler von Mutter Natur.

Wie ich darüber denke, sagt dieser Aphorismus von mir aus:
Alles verlief nach einem göttlichen Plan,
bis der Mensch dachte,
dass er es besser kann.

Doch zurück zum Thema: Wenn sich der Fötus auf den Weg durch den Geburtskanal macht, muss er, genau wie der Schmetterling, einen sehr engen Kanal durchqueren.   
Versuchen wir einmal, uns in den Fötus kurz vor der Geburt hinein zu versetzen: Die Fruchtblase war bis zur Geburt voller Wasser, in dem sich der Fötus entwickeln konnte. Der kleine Mensch wurde bis dato über die Nabelschnur versorgt. Vielleicht merkt er instinktiv, dass mit dieser komfortablen Rund-um-Versorgung bald Schluss sein wird und dass etwas völlig Neues auf ihn zukommt. Vielleicht verspürt er sogar Angst. Doch vielleicht kommt dann ein Moment, wo er merkt, dass diese Passage sein Weg ins Leben bedeutet und er nimmt jede Anstrengung in Kauf, ihn zu gehen. 
Für den Fötus ist es außerdem - ebenso wie für den Schmetterling - wichtig, den Weg durch den engen Geburtskanal zu nehmen, da auf diese Weise ganz natürlich möglichst viel Blut in die feinen Kapillargefäße gedrückt wird.
An dieser Stelle möchte ich noch etwas anderes beleuchten. Geburt und Tod sind sehr intensive Momente. Sie markieren zwei gegensätzliche und gleichzeitig verwandte Ereignisse. Diese beiden Punkte markieren den Eintritt in dieses Leben und den Austritt. – Genau so, wie wir bei der Geburt durch einen dunklen Tunnel ins Leben gelangen, erzählen Menschen mit Nah-Tod-Erlebnissen, dass auch sie eine enge dunkle Passage sahen, an deren Ende ein helles Licht zu sehen war. - Vielleicht beginnt und endet das Leben auf ähnliche Weise?

Wenn es während einer Geburt zu Komplikationen kommt und das Leben von Mutter und Kind auf dem Spiel stehen, ist eine Kaiserschnitt-Geburt 
ganz sicher gut und richtig. Wir sollten jedoch bedenken, dass das Kind dabei regelrecht ins Leben 'hineinkatapultiert' wird. 

Heutzutage kommt es ziemlich häufig zu Kaiserschnitt-Geburten. Böse Zungen behaupten, damit ließe sich viel Geld verdienen. Mir fehlt dazu das Wissen, um mir ein Urteil erlauben zu können. 

So, nun seid ihr dran. Wie denkt ihr darüber? Tun wir dem Kind (und der Mutter) etwas Gutes, wenn wir dem Kind (oder beiden) die Geburt durch einen Kaiserschnitt erleichtern wollen oder wird es wie beim Schmetterling sein und es ist gar kein 'kleiner Fehler der Natur', dass sich das Kind anstrengen muss, um ins Leben zu treten, sondern gewollt und sinnvoll?

Ulla: Liebe Martina, normal ist sicherlich der Werdegang durch den Geburtskanal, aber aus Erfahrung weiß ich, dass ein Kaiserschnitt überlebensnotwendig werden kann für Mutter und Kind. Von daher liegt es in der Verantwortung von Ärzten, Hebammen und den Eltern, sich für das zu entscheiden, was dem Wohl aller dient. Ich würde auch keinen Vergleich anstellen, weil der Mensch eine Plazenta hat und der Schmetterling nicht und dieser daher auf diesen besonderen Werdegang angewiesen ist, der Mensch nicht.
Ich warte auf die Geburt meiner Enkeltochter mit großer Anspannung, heute ist ihr Geburtstermin! 
Martina: Da hoffe ich mit dir, dass es eine Geburt ohne Komplikationen gibt und ihr bald das neue Leben in Empfang nehmen könnt und ebenso hoffe ich, dass sich die Ärzte ihrer Verantwortung bewusst sind und Kaiserschnitte nur im Notfall anordnen.
Klärchen: Ein Kaiserschnitt sollte nie zur Normalität werden. Da wo Mutter und Kind gefährdet sind ist es notwendig wie schon immer . Die Natur hat es normal so eingerichtet, das Kinder durch den Geburtskanal hinaus in die Welt geboren werden. Dieses Erlebnis hätte ich nie missen mögen, Schmerzen sind schnell vergessen und das Glück wird intensiv und bewusst erlebt von Mutter und Kind, das bindet noch mehr. 
Ich kenne Frauen die Angst vor der Geburt hatten und nach Wunsch, (fast schon in Mode), eine Kaiserschnittgeburt bekamen...ja daran wird auch verdient!
Martina: Da stimme ich dir zu: Eine Geburt per Kaiserschnitt sollte keine 'Modeerscheinung' sein und werden.
Alexander: Als Mann von Erfahrungen zu sprechen klingt abwegig, aber ich habe in meinen Blog solche mir übermittelten Geburtserfahrungen (einer Frau - was sonst?) bereits geschildert. Ich kann sie nur philosophisch nachvollziehen.
Ich komme aus der eigenen Miterfahrung einer vaginalen Geburt nur auf eine Erkenntnis: Es ist ein Erlebnis, dass man(n) oder sich eine werdende Mutter keinesfalls vorenthalten sollte. In dem Sinne erschrecken mich die Zahlen der Schnittgeburten, sind sie doch seit Jahr(zehnt)en auf der Welt ansteigend. Unabhängig vom Thema ist es für mich ein allgemeines Sakrileg, wenn in den Körper eingestochen wird o.ä. 
Martina: Eine Geburt ist in der Tat ein ganz besonderes Erlebnis und es ist gut, dass die Väter seit vielen Jahrzehnten mit einbezogen werden. 
Astrid: Ich habe die Geburt unseres Sohnes als ein wunderschönes Ereignis erlebt, das ich nicht missen möchte. Es war eine Spontangeburt und kein Kaiserschnitt. Da es unser einziges Kind geblieben ist, habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten, ... Besteht eine echte Notwendigkeit für den Kaiserschnitt, dann ist es wohl auch der einzig richtige Weg, denn weder Mutter noch Kind sollten in Gefahr geraten. Ich habe mich da voll und ganz auf meinen Arzt und meine Hebamme verlassen. Das Vertrauen zu diesen beiden Personen ist hierbei extrem wichtig. 
Martina: Oh ja, das Vertrauen sollte da sein und man sollte sich geborgen, verstanden und gut versorgt fühlen.  
Elke: Ein Kaiserschnitt ist eine Operation mit den entsprechenden Risiken und ich hätte niemals zugestimmt, wenn der Kaiserschnitt nicht zwingend erforderlich gewesen wäre, ansonsten wäre meine Tochter heute wahrscheinlich schwerbehindert. Leider ist der Kaiserschnitt manchmal unumgänglich. Es mag sein, dass Kaiserschnittkinder etwas ängstlicher sind, weil sie so abrupt ins grelle Licht kommen und die Mutter sie nicht sofort in die Arme nehmen kann. Örtliche Betäubung funktioniert leider auch nicht immer. Bei mir musste eine Vollnarkose sein. Zum Glück kann ich bei meiner erwachsenen Tochter heute keine "Spätschäden" feststellen.
Martina: Es gibt wohl Studien, wonach Kinder, die per Kaiserschnitt geboren wurden, eher zu Problemen mit der Atmung neigen. - Ansonsten ist es natürlich gut, dass Kaiserschnitte schon vielen Müttern und Kindern das Leben gerettet haben.
Manu: Bestimmt ist es toll eine normale Geburt zu haben und auch anstrebenswert. Nur geht es halt nicht immer. Und wenn dann so eine Frage aufkommt, kommt die frische Mama immer ins Grübeln ob sie was falsch gemacht hat. Jede Mama will für sein Kind das Beste und ich kenne Frauen die auch noch nach Jahren an diesem "Erlebnis" und ihrem "Versagen" zu knabbern haben. Das ist genauso wie mit dem Stillen, alle pochen darauf und bei manchen Frauen wo es nicht klappt, die haddern ewig mit sich.
Ich finde egal wie das Kind auf die Welt kommt, Hauptsache es wird danach geliebt und gehegt!
Martina: In den allermeisten Fällen, wo es zu einer Geburt per Kaiserschnitt kommt, ist es ganz sicher sinnvoll. Das möchte ich nicht infrage stellen und ich möchte es schon gar keiner Frau 'ankreiden'. Wie viele Kinder gäbe es nicht auf dieser Welt, gäbe es diese Möglichkeit der Geburt nicht. - Die Geschichte mit dem Schmetterling machte mich nur nachdenklich. Welcher Sinn steht hinter einer normalen Geburt und 'fehlt' das evtl. einem Kind, das per Kaiserschnitt geboren wurde. Der Gedanke steckt dahinter.
Jutta: Für mich ist eines ganz klar. 
Ich bin für eine natürliche Geburt.
Aber ich bin für einen Kaiserschnitt, wenn das Leben der Mutter und oder des Kindes in Gefahr ist.
Das ist kurz und bündig meine Einstellung dazu.

Martina: Das ist kurz, bündig und deutlich! :-)
Angelface: Wenn wir alles vorher genau wüssten ! - dann - würden wir uns oft umentscheiden ehe wir handeln....
so mancher Kaiserschnitt hat Mutter und Kind das Leben gerettet, heute - so mancher Schnitt um dem menschlein ins Leben zu helfen war in früheren zeiten als es heutige Möglichkeiten (Hygiene, betreuunmg, Wissen) nicht gab - eine Lebensgefahr für mutter und Kind.
Warum und wann normal/oder Wassergeburt - wann das einschreiten der Ärzte für beide lebenswichtig ist, können nur Hebamme und Arzt entscheiden und müssen nach bestem Gewissen wählen und entscheiden, da müssen alle anderen Erwägungen dahinter zurückstehen, es geht um das Leben und die Erhaltung dessen.
Die Geburt ist für beide ein einschneidendes und sehr intimes Erlebnis. Meine Tochter war beispielsweise eine Zangengeburt und bestimmt war es nicht für das Baby erfreulich so auf die welt zu kommen.denke aber, dass sie es mittlerweile verkraftet hat.
Ich frage mich manchmal wie haben das Mutter und KInd bei den alten Indianern und Bäuerinnen auf dem Feld empfunden die sich einfach hinhockten um zu gebären- dann weiter gearbeitet haben und sie hatten keinerlei Helfer an der Seite, die Kinder haben sich später dennoch ganz normal entwickelt!
ein tolles Thema das sicher noch viele Antworten zulässt.
angelface... auch für eine natürliche Geburt wenn alles bei Mama und Kind in Ordnung ist.
Martina: An die Indianer dachte ich auch, als ich den Post schrieb und an unsere Tiere, die in der freien Wildbahn leben. Da gibt es niemanden, der helfend eingreifen könnte. - Sind wir Menschen in dieser Beziehung privilegiert?

Erica Sta: eine komplizierte Frage, die ich mangels eigener Erfahrung einer Schwangerschaft noch aus dem näheren privaten Umfeld von Erzählungen mit einem Beitrag zur Diskussion wenig erhellen kann.
Einzig meine theoretische Vorstellung sagt mir, dass es wohl eine große Errungenschaft der Medizin sein muss, dass Mutter und Kind bei der Geburt heutzutage so verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung stehen, damit beide diesen Vorgang gesund überstehen können. Im speziellen Fall denke ich an die Frühchen, die eine reelle Chance haben zu überleben. Einen anderen Beitrag sah ich zufällig im Fernsehen von Kindern, die im Mutterbauch operiert werden konnten. Sie hatten einen sogenannten offenen Rücken...
Martina: Da, wo ein Kind nur durch einen Kaiserschnitt lebend zur Welt kommen konnte und kann, ist diese Art der Geburt ganz sicher gut und richtig.





Kommentare:

  1. Liebe Martina, normal ist sicherlich der Werdegang durch den Geburtskanal, aber aus Erfahrung weiß ich, dass ein Kaiserschnitt überlebensnotwendig werden kann für Mutter und Kind. Von daher liegt es in der Verantwortung von Ärzten, Hebammen und den Eltern, sich für das zu entscheiden, was dem Wohl aller dient. Ich würde auch keinen Vergleich anstellen, weil der Mensch eine Plazenta hat und der Schmetterling nicht und dieser daher auf diesen besonderen Werdegang angewiesen ist, der Mensch nicht.
    Ich warte auf die Geburt meiner Enkeltochter mit großer Anspannung, heute ist ihr Geburtstermin! LG Ulla

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  2. Liebe Martina,
    wir möchten dir ein liebes Grüßlein hinterlassen und dir einen schönen Sonntag wünschen.
    Die Katzenkinder und die Monika*

    Es ist schön wie engagiert, bunt und freudig du deine Blogaktion machst.
    Auch wenn ich diesbezüglich nicht mit schreibe lese ich gerne immer wieder
    und auch nach...
    Alles Liebe,
    Monika*

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    1. Darüber freue ich mich! LG - auch an die Katzenkinder :-)! Martina

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  3. Als Mann von Erfahrungen zu sprechen klingt abwegig, aber ich habe in meinen Blog solche mir übermittelten Geburtserfahrungen (einer Frau - was sonst?) bereits geschildert. Ich kann sie nur philosophisch nachvollziehen.
    Ich komme aus der eigenen Miterfahrung einer vaginalen Geburt nur auf eine Erkenntnis: Es ist ein Erlebnis, dass man(n) oder sich eine werdende Mutter keinesfalls vorenthalten sollte. In dem Sinne erschrecken mich die Zahlen der Schnittgeburten, sind sie doch seit Jahr(zehnt)en auf der Welt ansteigend. Unabhängig vom Thema ist es für mich ein allgemeines Sakrileg, wenn in den Körper eingestochen wird o.ä.

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  4. Ein Kaiserschnitt sollte nie zur Normalität werden. Da wo Mutter und Kind gefährdet sind ist es notwendig wie schon immer . Die Natur hat es normal so eingerichtet, das Kinder durch den Geburtskanal hinaus in die Welt geboren werden. Dieses Erlebnis hätte ich nie missen mögen, Schmerzen sind schnell vergessen und das Glück wird intensiv und bewusst erlebt von Mutter und Kind, das bindet noch mehr.
    Ich kenne Frauen die Angst vor der Geburt hatten und nach Wunsch, (fast schon in Mode), eine Kaiserschnittgeburt bekamen...ja daran wird auch verdient!
    L.G.Klärchen

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  5. Liebe Martina,
    ich habe die Geburt unseres Sohnes als ein wunderschönes Ereignis erlebt, das ich nicht missen möchte. Es war eine Spontangeburt und kein Kaiserschnitt. Da es unser einziges KInd geblieben ist, habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten, ... Besteht eine echte Notwendigkeit für den Kaiserschnitt, dann ist es wohl auch der einzig richtige Weg, denn weder Mutter noch Kind sollten in Gefahr geraten. Ich habe mich da voll und ganz auf meinen Arzt und meine Hebamme verlassen. Das Vertrauen zu diesen beiden Personen ist hierbei extrem wichtig.
    LG
    Astrid

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  6. Ein Kaiserschnitt ist eine Operation mit den entsprechenden Risiken und ich hätte niemals zugestimmt, wenn der Kaiserschnitt nicht zwingend erforderlich gewesen wäre, ansonsten wäre meine Tochter heute wahrscheinlich schwerbehindert. Leider ist der Kaiserschnitt manchmal unumgänglich. Es mag sein, dass Kaiserschnittkinder etwas ängstlicher sind, weil sie so abrupt ins grelle Licht kommen und die Mutter sie nicht sofort in die Arme nehmen kann. Örtliche Betäubung funktioniert leider auch nicht immer. Bei mir musste eine Vollnarkose sein. Zum Glück kann ich bei meiner erwachsenen Tochter heute keine "Spätschäden" feststellen.
    LG Elke

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  7. Hallo Martina,
    bestimmt ist es toll eine normale Geburts zu haben und auch anstrebenswert. Nur geht es halt nicht immer. Und wenn dann so eine Frage aufkommt, kommt die frische Mama immer ins Grübeln ob sie was falsch gemacht hat. Jede Mama will für sein Kind das Beste und ich kenne Frauen die auch noch nach Jahren an diesem "Erlebnis" und ihrem "Versagen" zu knabbern haben. Das ist genauso wie mit dem Stillen, alle pochen darauf und bei manchen Frauen wo es nicht klappt, die haddern ewig mit sich.
    Ich finde egal wie das Kind auf die Welt kommt, Hauptsache es wird danach geliebt und gehegt!
    LG zu Dir
    Manu

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  8. Liebe Martina,
    für mich ist eines ganz klar.
    Ich bin für eine natürliche Geburt.
    Aber ich bin für einen Kaiserschnitt, wenn das Leben der Mutter und oder des Kindes in Gefahr ist.
    Das ist kurz und bündig meine Einstellung dazu.
    ♥liche Grüße

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  9. wenn wir alles vorher genau wüssten ! - dann - würden wir uns oft umentscheiden ehe wir handeln....
    so mancher Kaiserschnitt hat Mutter und Kind das Leben gerettet, heute - so mancher Schnitt um dem menschlein ins Leben zu helfen war in früheren zeiten als es heutige Möglichkeiten (Hygiene, betreuunmg, Wissen) nicht gab - eine Lebensgefahr für mutter und Kind.
    Warum und wann normal/oder Wassergeburt - wann das einschreiten der Ärzte für beide lebenswichtig ist, können nur Hebamme und Arzt entscheiden und müssen nach bestem Gewissen wählen und entscheiden, da müssen alle anderen Erwägungen dahinter zurückstehen, es geht um das Leben und die Erhaltung dessen.
    Die Geburt ist für beide ein einschneidendes und sehr intimes Erlebnis. Meine Tochter war beispielsweise eine Zangengeburt und bestimmt war es nicht für das Baby erfreulich so auf die welt zu kommen.denke aber, dass sie es mittlerweile verkraftet hat.
    Ich frage mich manchmal wie haben das Mutter und KInd bei den alten Indianern und Bäuerinnen auf dem Feld empfunden die sich einfach hinhockten um zu gebären- dann weiter gearbeitet haben und sie hatten keinerlei Helfer an der Seite, die Kinder haben sich später dennoch ganz normal entwickelt!
    ein tolles Thema das sicher noch viele Antworten zulässt.
    liebe Grüße
    angelface...
    auch für eine natürliche Geburt wenn alles bei Mama und Kind in Ordnung ist.

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  10. Hallo liebe Martina, eine komplizierte Frage, die ich mangels eigener Erfahrung einer Schwangerschaft noch aus dem näheren privaten Umfeld von Erzählungen mit einem Beitrag zur Diskussion wenig erhellen kann.

    Einzig meine theoretische Vorstellung sagt mir, dass es wohl eine große Errungenschaft der Medizin sein muss, dass Mutter und Kind bei der Geburt heutzutage so verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung stehen, damit beide diesen Vorgang gesund überstehen können. Im speziellen Fall denke ich an die Frühchen, die eine reelle Chance haben zu überleben. Einen anderen Beitrag sah ich zufällig im Fernsehen von Kindern, die im Mutterbauch operiert werden konnten. Sie hatten einen sogenannten offenen Rücken...

    ...nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Abend und sende herzliche Grüßle, Heidrun

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