Samstag, 24. Juni 2017

Sommerpost - Sommerpost - Sommerpost


In der vergangenen Woche machte der
Sommer
seinem Namen wahrlich alle Ehre!

Passend dazu lag
Sommerpost
in meinem Briefkasten!


Schaut mal,
ist der nicht 
schööööööön?!?!


Ich freue mich immer,
wenn mich liebe Post erreicht,
und deshalb sage ich
vielen, vielen Dank
für diese tolle Karte,
liebe Manu!

Dann darf ich noch
jemanden begrüßen.
Grazyna
mit ihrem Blog
hat zu mir gefunden!
Ich freue mich sehr,
dass du da bist!





Sonntag, 18. Juni 2017

3. Frage: Können uns Sätze bis ins Alter beeinflussen?

Das bin nicht ich. Es ist aber jemand aus meiner Familie!

Oft denken sich Eltern gar nichts dabei, wenn sie Sätze wie diese sagen:

          "Ich hab noch nie ein Kind gesehen, das unsportlicher ist, als du."
„Das konnte ich in deinem Alter aber besser!“
„ … hat eine bessere Note, als du!“
„Du bist genau so dumm wie ...!“
„Ich schäme mich für dich!“
"Du kannst wirklich gar nichts!"

Ich habe überlegt, ob ich Ähnliches zu hören bekommen habe. Erinnern kann ich mich daran nicht, aber vielleicht ist gerade das ja fatal. Vielleicht sind wir deshalb so schüchtern und trauen uns nichts zu, halten uns für dumm und unsportlich oder es fehlt uns an Selbstbewusstsein, weil wir als Kinder diese Sätze zu hören bekamen. - Oder 'schütteln' wir das ab und sie beeinflussen uns nicht? Wie ist deine Meinung dazu? 

Was können diese Worte anrichten oder
 was haben sie angerichtet -
oder 'treffen' sie Kinder gar nicht? 
Könnt ihr euch an ähnliche Sätze erinnern? 
Hatten/Haben sie Einfluss auf euer Selbstwertgefühl, 
auch wenn ihr längst erwachsen seid?
Wenn sie uns bis ins Alter beeinflussen,
wie können wir uns davon lösen?
Viele Fragen und hoffentlich noch mehr Antworten J!

An dieser Stelle sage ich Danke
für die lieben Kommentare zur 'Krämerladen-Geschichte'.
Mal sehen, vielleicht gibt es eine Fortsetzung in eurem Sinne.
Ich werde darüber nachdenken! 


Sophia: Selbstverständlich haben wir alle solche Sätze gehört und tragen sie im Lebensrucksack mit uns. Gute, brauchbare, manchmal erschütternde, traurigmachende, all das. Wir orientieren uns als Kinder an den Erwachsenen und glauben all das, was uns da begegnet.
"Aus dir wird nie ein sportlicher Mensch" .. "wenn du so weiter machst, bleibst eine dicke Knackwurst".... "hör auf mit der Jammerei, sonst findest nie einen Freund"...
Oft sind es nicht bös gemeinte Aussagen von vielleicht genervten Erwachsenen, aber Kinderohren hören gut und merken lang, ja oft Jahrzehnte lang..
Auflösen von alten Glaubenssätzen (denn mitunter werden sie es dann sogar) ist oft einfach möglich, zb unter Zuhilfenahme des Spiegelgesetzes, leider ist es aber auch nicht selten so, dass wir einfach damit leben... und nicht selten... leiden.
Danke für s dran- erinnern

Martina: Ich bin gerade nicht so sicher, ob es gut ist, dass ich daran erinnere, aber ohne sich dessen bewusst zu werden, kann man diese Dinge nicht auflösen. - Ja, das Spiegelgesetz - ich würde mir wünschen, dass du uns mehr darüber erzählst - vielleicht in deinem Blog 'rundumfein'?

Jutta: Anscheinend gehöre ich zu den Glücklichen, denn ich kann mich nicht an solche Aussagen erinnern. Meine Eltern waren, wenn ich so nachdenke , sehr offen und nicht konservativ. Wir haben eher diskutiert über Probleme und es gab nie negative Sätze mit Vorwürfen!
Eher begleiten mich liebevolle Hilfestellungen, die ich bekam und an die ich mich immer noch erinnere.
Aber von diesen "Sätzen" ist ja hier nicht die Rede.
Wieder ein interessante Thema von dir.
Martina: Dann warst (bist) du wirklich ein Glückskind!
Angelface: ob sich solche und ähnliche Sätze als Kind in dir einprägen und darin weiterschlummern?.....(ist die Frage) und ich sage: selbstverständlich!
auch unbewusst, denn wir blenden allzuoft aus was uns unangenehm ist, das wird dir jeder Psychologe sagen, aber
wenn dann - irgendwann einmal eine ähnliche Situation eintritt, eine in der wir schwach und nachdenklich werden, dann taucht die Erinnerung daran wieder auf.
Unser Gedächtnis ist ein Elefantenhirn, es merkt sich alles, obs wieder hervorkommt, wäre dann die nächste Frage..
interessant ist dein Ansatz dazu...
Martina: Deine Gedanken, dass wir in ähnlichen Situationen erinnert werden und unser Hirn alles speichert, finde ich spannend und nachvollziehbar!
Doris: Es kommt wahrscheinlich auf die Persönlichkeit an, dem einen schadet gar nix - beim anderen wird schon ein falsch betontes Wort zum Trauma ... gehört hat bestimmt jeder mal was "Blödes" !!!
Martina: Okay, wenn wir einmal einen 'blöden' Satz hören, wird sich das sicher nicht in uns festsetzen. Anders sieht es sicher aus, wenn wir es ständig zu hören bekommen. - Mag sein, dass es auch eine Frage des Charakters ist. 
Klärchen: Meine Antwort:"Ja." es gibt immer wieder Situationen in unserem Denken und Handeln, die uns erinnern. Wenn es uns bewusst wird, warum das so ist und woher es kommt, kann man damit umgehen und lernt das eigene "Ich" zu stärken mit Selbst - bewusst - sein.
Wer niedergedrückt wird in der Kindheit, braucht viel Kraft wieder aufrecht zu gehen und das wissen ,man hat etwas zu sagen. Es gibt heute auch immer wieder Kinder die unterdrückt werden. Glücklich sei der, wenn er in der Kindheit wohlbehütet war.

Martina: Kinder, die behütet aufwachsen, können sich in der Tat glücklich schätzen. Wünschen wir allen, bei denen es nicht so ist/war, die nötige Kraft, von der du schreibst.
Elke: Ich glaube schon, dass solche Sätze uns irgendwie prägen. Sie müssen aber nicht unbedingt von den Eltern oder Großeltern kommen, auch Lehrer und andere Personen können in unserer Kindheit etwas gesagt haben, was uns heute noch beeinflusst, bewusst oder unbewusst.
Martina: Du hast recht. Das habe ich gar nicht bedacht.
Eva: Liebe Martina, oft werden solche Sätze aus der Kindheit verdrängt, bewusst das eher wie eine „Ich will daran nicht mehr denken“ Entscheidung anmutet oder unbewusst,aufgrund innerer Konflikte. Die Verdrängung für den Menschen ist ein lebensnotwendiger – und damit in vielen Fällen äußerst sinnvoller – Abwehrmechanismus der Psyche. Bei manchen Menschen bleibt es im tiefen Innern, aber bei anderen kommen diese Dinge wieder hoch und äußern sich in verschiedenen psychischen Störungen. Schlimm, was Menschen damit anrichten.
Martina: Dieses 'Ich will nicht mehr daran denken' ist so etwas wie ein sich Zurückziehen in sein Schneckenhaus. Für eine gewisse Zeit ist das vielleicht gut und auch sinnvoll, doch leider lösen wir dadurch nicht unsere Probleme.
Grażyna: Ich habe dich bei der lieben Monika von Lebensperlenzauber „gesehen“ und treffe hier so ein spannendes Thema ein. Dazu gäbe es aus meiner Kindheit Beispiele, aber ein Extremes Beispiel habe ich vor Jahren mit meiner damaligen Arbeitskollegin erlebt. Sie war immer überhöflich und hatte sich ständig entschuldigt, wo es dazu keinen Anlass gab. Das habe ich beobachtet und auf mich hatte es den Eindruck gemacht, als ob sie sich dafür entschuldigen, dass sie auf der Welt ist. Es war meine Wahrnehmung. Einige Monate später erfuhr ich von ihr, dass sie einen Zwillingsbruder hatte, der bei der Geburt tot in diese Welt gekommen war. Einige Jahre später sagte ihre Tante beiläufig zu ihr: Ihr Bruder war tot geboren, weil sie sich im Bauch der Mutter zu breit gemacht hatte. Als ich das hörte, war mich augenscheinlich klar, warum sie sich ständig entschuldigt und meine Wahrnehmung richtig war. Schrecklich! Was man für eine Bürde dem Kind auf dem Lebensweg gibt, weil man einfach nicht nachdenkt. Weil man so unverantwortlich und unreflektiert handelt.
Ich finde gut, dass du liebe Martina hier diese Fragen und Themen stellst. Jetzt „followere“ ich dich, damit ich nichts verpasse.

Martina: Ach du liebe Güte! Beim Lesen bekam ich eine Gänsehaut. - Was ich bei deinem Kommentar hervorheben möchte ich noch etwas anderes. Du schreibst, dass du die Kollegin beobachtet und dir Gedanken über ihr Verhalten gemacht hast. Das finde ich unglaublich wichtig. Es hat immer einen Grund, weshalb wir uns so oder so verhalten. Dadurch zeigen wir Verständnis für den anderen, der wie wir hier ist, um seine Lebensaufgabe zu erfüllen. - Schön, dass du da bist!
Astrid: Ich habe solche Sätze nie von meinen Eltern gehört. Ich bin schon der Meinung, dass solche Aussagen, Kinder sehr hart treffen und sie auch beeinflussen. Viele vergessen diese Aussagen nie. 
Ich finde, man kann gewisse Dinge auch positiv ausdrücken, z.B.:
Du bist vielleicht nicht so sehr sportlich, aber dafür hast du eine Menge guter anderer Fähigkeiten.
Ich zeige dir mal, wie man das noch verbessern kann.
Das nächste Mal wird die Note bestimmt wieder besser ausfallen. War halt vielleicht nicht so ganz dein Tag.
Die anderen drei Aussagen, sind schon richtige Todsünden, die man niemals zu einem Kind / Menschen sagen sollte. Sie sind einfach unverzeihlich.
Menschen zu beleidigen, egal ob Klein oder Groß, ist unmöglich und können einen nie wieder gutzumachenden Schaden anrichten. Man sollte immer zuerst denken und dann erst reden. 
Martina: Wohl wahr! Zuerst zu denken macht Sinn! - Deine Beispiele zeigen, wie man es besser machen kann!

Donnerstag, 15. Juni 2017

Der alte Krämerladen

Heute geht eine weitere 
Geschichte
an den Start!

Die Reizwörter lauteten:
Krämerladen – Bierflaschen – suchen – lesen – staubig

Weitere Geschichten gibt es bei

Dankeschön, Klärchen, für das sooooo schöne Foto!



Helene setzte sich auf den maroden Stuhl und sah sich in dem alten Ladenraum um. Es war ihr, als höre sie Stimmen – die Stimmen der Kinder, die hier früher mit verschmiertem Mund und klebrigen Fingern ein paar schwarze Pfennigstücke auf den Ladentisch legten und um Bonbons baten, die ihnen Helenes Onkel dann abgezählt in einer kleinen Spitztüte überreichte.
„Ach, Onkel Wilhelm, was hast du dir nur dabei gedacht, mir dein Haus mit diesem alten Laden zu vermachen. Was soll ich denn damit nun anfangen?“
Sie sah sich um, so als würde sie nach etwas suchen, doch das einzige, was ihr in den Blick kam, war ein Buch, das er vielleicht gelesen hatte und das nun in dem staubigen und ansonsten leeren Regal lag.
Ihr Blick fiel auf den alten Schaukelstuhl, der in der Ecke stand und es war ihr, als säße ihr Onkel noch darin, mit einer Bierflasche in der Hand, um seinen Feierabend einzuläuten.
Helene erinnerte sich gerne zurück an die Zeit, als sie einen Teil ihrer Sommerferien bei ihrem Onkel und ihrer Tante auf dem Land hatte verbringen dürfen. Ach, wie unbeschwert war diese Zeit gewesen.
Ihr war jedoch bewusst, dass der Blick zurück gerne an schönen Erinnerungen hängen bleibt und sie heute sicherlich mit einem verklärten Blick auf das damalige Dorfleben schaute. Doch eines stimmte: Die Menschen damals waren sehr bescheiden und ihr Leben wurde von schwerer Arbeit geprägt. Doch auch in diesem Ort war die Zeit nicht stehen geblieben. Die Mädchen von damals hatten ihre Zöpfe längst abgeschnitten und die schwere Arbeit auf den Feldern wurde nicht mehr mit Muskelkraft erledigt, sondern von großen, computergesteuerten Maschinen.
In diesem Laden jedoch schien die Zeit stehen geblieben zu sein. Nachdem ihre Tante vor einigen Jahren verstorben war, hatte ihr Onkel den Krämerladen aufgeben müssen. Nicht nur der Tod seiner Frau war schwer für ihn gewesen, nein, die Aufgabe seines Ladens hatte ihm das Herz gebrochen. Jetzt war er seiner Frau gefolgt und Helene stand alleine da mit diesem Gebäude, das ihr in diesem Moment wie ein Klotz am Bein schien. Was sollte sie damit anfangen? Es verkaufen? Was sonst! Sie war ja nur hier, weil sie die einzige Angehörige war und sich um die Beerdigung und alle Formalitäten hatte kümmern müssen. Danach wollte sie in ihr altes Leben zurückkehren! Obwohl: Das gab es ja eigentlich gar nicht mehr. Seit sie  Rentnerin geworden war, hatte sich ihr Leben dramatisch verändert und sie konnte sich so ein bisschen in ihren Onkel hineinfühlen. Auch ihr fehlte jetzt eine Aufgabe. Doch wo fand sich die in ihrem Alter?
Helene wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Marianne an die Scheibe der alten Ladentür klopfte und sich die Nase daran platt drückte. Helene musste schmunzeln und dachte: Wie früher, als wir noch Kinder waren und unsere Ferien hier zusammen verbrachten.
„Hallo Lenchen“, wurde sie freudig begrüßt, „ich sah dich gerade hier gedankenverloren im Laden sitzen und bei mir kamen Erinnerungen hoch. War schon eine schöne Zeit mit uns beiden – oder?“
Helene nickte. „Ja, gewiss. Ich erinnere mich gerne an die warmen Sommer und an Onkel Wilhelm, Tante Anna und natürlich an dich zurück.“
„Und?“, fragte Marianne, „was machst du jetzt mit dem Haus und dem alten Laden hier? Verkaufen?“
„Vermutlich.“
Marianne vernahm das leise Zögern, was ihr den Mut gab, ihre Gedanken mit ihrer Freundin aus Jugendzeiten zu teilen.
„Halt mich jetzt bitte nicht für verrückt, Lenchen, aber ich hab schon gedacht, ob du nicht vielleicht hierher ziehen möchtest. Es wäre so schön, wenn wir zwei wieder Zeit miteinander verbringen könnten. Wir haben uns doch immer gut verstanden und ich habe den Eindruck, als wenn das heute noch so ist.“
„Hierher ziehen“, fragte Helene verwundert, „wie stellst du dir das denn vor?“
Schon sprudelte es aus Marianne heraus. „Weißt du, Lenchen, ich hab mir schon länger gedacht, dass unserem Ort ein Platz gut täte, an dem man sich trifft. Wo ältere, einsame Menschen die Möglichkeit bekommen, gemeinsam zu frühstücken oder ein warmes Mittagessen einzunehmen. Vielleicht mit einer kleinen Milchbar, wo sich die jungen Leute des Ortes treffen, wo man auch ein Eis essen kann. Ein Ort des Gespräches, ein Ort, an dem man zusammen kommt und seine Zeit verbringt oder einfach nur bei einer Tasse Kaffee klönt. Klar ist das ein Geschäftsmodell, das nicht viel oder vielleicht gar nichts einbringen wird, außer dem Dank der Menschen. Reich werden kann man damit sicher nicht, aber glücklich, weil man andere glücklich macht. Wie denkst du darüber? Ich wäre sofort dabei!“
„Ich denke, liebe Marianne, du bist nicht ganz bei Trost. Wie stellst du dir das denn vor? Ich kann doch nicht mir nichts dir nichts alles aufgeben, was bisher zu meinem Leben gehörte und hier ganz neu beginnen.“ Nach einem kurzen Zögern fügte sie an: „Gut, ich habe keine Familie dort, nur ein paar wenige Freunde. Aber du hast einen Mann. Was sagt der denn zu deinen Plänen?“
„Ach der, der weiß davon gar nichts. Außerdem wollte ich zuerst mit dir sprechen. Mein Mann hält mich doch sowieso nur für eine graue Maus mit allen typischen Eigenschaften dieses Nagers: naschhaft, durch Leckenbissen bestechlich und neugierig.“ Marianne lachte laut. „Er wohnt doch nur noch mit mir unter einem Dach und wir ernähren uns sozusagen von denselben Vorräten.“
Helene hörte Marianne aufmerksam zu. Nach einer glücklichen Ehe klang das nicht.
„Ach, Lenchen, denk bitte ernsthaft darüber nach. Ich würde mir so sehr eine Freundin, wie du es bist, an meiner Seite wünschen. Und wenn wir dann noch gemeinsam etwas auf die Beine stellen könnten, wäre das einfach großartig. Bitte, denk darüber nach! Versprichst du es mir?“
„Versprochen!“, antwortete Helene, doch sie wusste in diesem Moment noch nicht, ob es ihr wirklich gelingen würde, die Tür zum Gestern zu schließen, etwas völlig Neues zu wagen und sich davon überraschen zu lassen, was das Leben ihr noch zu geben bereit war.


© Martina Pfannenschmidt, 2017

An dieser Stelle möchte ich auf einen Post von Monika
aufmerksam machen.
In ihrem Blog
'Kostbarkeitsmomente Tierfotografie'
erzählt sie die Geschichte
 'unserer' Vogelfamilie
und leider auch 
von ihrem traurigen Ende!!
KLICK!!

Herzlich begrüßen darf ich
Lilu Cosmee mit ihrem Blog 
Lilu-Lavendel 
und Karen N. mit ihrem Blog 
Mädchenfarbe
Wie schön, dass ihr da seid!



Sonntag, 11. Juni 2017

2. Frage: Ist es egal, ob wir ‚normal’ oder per Kaiserschnitt auf die Welt kommen?

An dieser Stelle möchte ich euch zunächst herzlich danken, dass ihr so viele Kommentare zu meiner ersten Frage hinterlassen habt. Ich habe mich unglaublich darüber gefreut, dass tatsächlich so eine kleine Diskussion entstanden ist. Danke!
Baby glitzer bilder
Heute geht nun eine weitere Frage an den Start: 

'Ist es egal, ob wir 'normal' 
oder per Kaiserschnitt auf die Welt kommen?' 

Diese Frage kam mir in den Sinn, nachdem ich im Internet diese Geschichte gelesen hatte:

Ein Hobby-Schmetterlingsforscher sammelte Raupen, wartete deren Verpuppungsstadium ab und beobachtete, wie sie schlüpften. Ihm fiel auf, dass die Kokons den Schmetterlingen zum Schlüpfen nur eine winzig kleine Öffnung oben am Deckel ließen, durch die sich diese zwängen mussten. Er hielt das für einen kleinen Fehler von Mutter Natur.
Also wartete er beim nächsten Schmetterling den Schlüpfpunkt ab und erweiterte mit einem Skalpell diese Öffnung, so dass der Schmetterling ohne große Mühe ausschlüpfen konnte. Was der auch tat. Aber, zu seiner größten Überraschung entfaltete sich der Schmetterling nicht, sondern ging ein. Was der Forscher daraus lernte, war, dass diese winzige Schlupföffnung von der Natur so gewollt war. Das Schlüpfen durch diese enge Öffnung hindurch hat zur Folge, dass das Blut des Schmetterlings bis in die feinsten Kapillargefäße gepresst wird. Kaum dass der Schmetterling soweit draußen ist, pumpt er Sauerstoff in den Körper, der ja in den Blutzellen gespeichert wird – was zur Folge hat, dass sich die Flügel spannen und sich der Körper festigt. 
  
Einen Satz dieser Geschichte möchte ich an dieser Stelle hervorheben:
Er hielt das für einen kleinen Fehler von Mutter Natur.

Wie ich darüber denke, sagt dieser Aphorismus von mir aus:
Alles verlief nach einem göttlichen Plan,
bis der Mensch dachte,
dass er es besser kann.

Doch zurück zum Thema: Wenn sich der Fötus auf den Weg durch den Geburtskanal macht, muss er, genau wie der Schmetterling, einen sehr engen Kanal durchqueren.   
Versuchen wir einmal, uns in den Fötus kurz vor der Geburt hinein zu versetzen: Die Fruchtblase war bis zur Geburt voller Wasser, in dem sich der Fötus entwickeln konnte. Der kleine Mensch wurde bis dato über die Nabelschnur versorgt. Vielleicht merkt er instinktiv, dass mit dieser komfortablen Rund-um-Versorgung bald Schluss sein wird und dass etwas völlig Neues auf ihn zukommt. Vielleicht verspürt er sogar Angst. Doch vielleicht kommt dann ein Moment, wo er merkt, dass diese Passage sein Weg ins Leben bedeutet und er nimmt jede Anstrengung in Kauf, ihn zu gehen. 
Für den Fötus ist es außerdem - ebenso wie für den Schmetterling - wichtig, den Weg durch den engen Geburtskanal zu nehmen, da auf diese Weise ganz natürlich möglichst viel Blut in die feinen Kapillargefäße gedrückt wird.
An dieser Stelle möchte ich noch etwas anderes beleuchten. Geburt und Tod sind sehr intensive Momente. Sie markieren zwei gegensätzliche und gleichzeitig verwandte Ereignisse. Diese beiden Punkte markieren den Eintritt in dieses Leben und den Austritt. – Genau so, wie wir bei der Geburt durch einen dunklen Tunnel ins Leben gelangen, erzählen Menschen mit Nah-Tod-Erlebnissen, dass auch sie eine enge dunkle Passage sahen, an deren Ende ein helles Licht zu sehen war. - Vielleicht beginnt und endet das Leben auf ähnliche Weise?

Wenn es während einer Geburt zu Komplikationen kommt und das Leben von Mutter und Kind auf dem Spiel stehen, ist eine Kaiserschnitt-Geburt 
ganz sicher gut und richtig. Wir sollten jedoch bedenken, dass das Kind dabei regelrecht ins Leben 'hineinkatapultiert' wird. 

Heutzutage kommt es ziemlich häufig zu Kaiserschnitt-Geburten. Böse Zungen behaupten, damit ließe sich viel Geld verdienen. Mir fehlt dazu das Wissen, um mir ein Urteil erlauben zu können. 

So, nun seid ihr dran. Wie denkt ihr darüber? Tun wir dem Kind (und der Mutter) etwas Gutes, wenn wir dem Kind (oder beiden) die Geburt durch einen Kaiserschnitt erleichtern wollen oder wird es wie beim Schmetterling sein und es ist gar kein 'kleiner Fehler der Natur', dass sich das Kind anstrengen muss, um ins Leben zu treten, sondern gewollt und sinnvoll?

Ulla: Liebe Martina, normal ist sicherlich der Werdegang durch den Geburtskanal, aber aus Erfahrung weiß ich, dass ein Kaiserschnitt überlebensnotwendig werden kann für Mutter und Kind. Von daher liegt es in der Verantwortung von Ärzten, Hebammen und den Eltern, sich für das zu entscheiden, was dem Wohl aller dient. Ich würde auch keinen Vergleich anstellen, weil der Mensch eine Plazenta hat und der Schmetterling nicht und dieser daher auf diesen besonderen Werdegang angewiesen ist, der Mensch nicht.
Ich warte auf die Geburt meiner Enkeltochter mit großer Anspannung, heute ist ihr Geburtstermin! 
Martina: Da hoffe ich mit dir, dass es eine Geburt ohne Komplikationen gibt und ihr bald das neue Leben in Empfang nehmen könnt und ebenso hoffe ich, dass sich die Ärzte ihrer Verantwortung bewusst sind und Kaiserschnitte nur im Notfall anordnen.
Klärchen: Ein Kaiserschnitt sollte nie zur Normalität werden. Da wo Mutter und Kind gefährdet sind ist es notwendig wie schon immer . Die Natur hat es normal so eingerichtet, das Kinder durch den Geburtskanal hinaus in die Welt geboren werden. Dieses Erlebnis hätte ich nie missen mögen, Schmerzen sind schnell vergessen und das Glück wird intensiv und bewusst erlebt von Mutter und Kind, das bindet noch mehr. 
Ich kenne Frauen die Angst vor der Geburt hatten und nach Wunsch, (fast schon in Mode), eine Kaiserschnittgeburt bekamen...ja daran wird auch verdient!
Martina: Da stimme ich dir zu: Eine Geburt per Kaiserschnitt sollte keine 'Modeerscheinung' sein und werden.
Alexander: Als Mann von Erfahrungen zu sprechen klingt abwegig, aber ich habe in meinen Blog solche mir übermittelten Geburtserfahrungen (einer Frau - was sonst?) bereits geschildert. Ich kann sie nur philosophisch nachvollziehen.
Ich komme aus der eigenen Miterfahrung einer vaginalen Geburt nur auf eine Erkenntnis: Es ist ein Erlebnis, dass man(n) oder sich eine werdende Mutter keinesfalls vorenthalten sollte. In dem Sinne erschrecken mich die Zahlen der Schnittgeburten, sind sie doch seit Jahr(zehnt)en auf der Welt ansteigend. Unabhängig vom Thema ist es für mich ein allgemeines Sakrileg, wenn in den Körper eingestochen wird o.ä. 
Martina: Eine Geburt ist in der Tat ein ganz besonderes Erlebnis und es ist gut, dass die Väter seit vielen Jahrzehnten mit einbezogen werden. 
Astrid: Ich habe die Geburt unseres Sohnes als ein wunderschönes Ereignis erlebt, das ich nicht missen möchte. Es war eine Spontangeburt und kein Kaiserschnitt. Da es unser einziges Kind geblieben ist, habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten, ... Besteht eine echte Notwendigkeit für den Kaiserschnitt, dann ist es wohl auch der einzig richtige Weg, denn weder Mutter noch Kind sollten in Gefahr geraten. Ich habe mich da voll und ganz auf meinen Arzt und meine Hebamme verlassen. Das Vertrauen zu diesen beiden Personen ist hierbei extrem wichtig. 
Martina: Oh ja, das Vertrauen sollte da sein und man sollte sich geborgen, verstanden und gut versorgt fühlen.  
Elke: Ein Kaiserschnitt ist eine Operation mit den entsprechenden Risiken und ich hätte niemals zugestimmt, wenn der Kaiserschnitt nicht zwingend erforderlich gewesen wäre, ansonsten wäre meine Tochter heute wahrscheinlich schwerbehindert. Leider ist der Kaiserschnitt manchmal unumgänglich. Es mag sein, dass Kaiserschnittkinder etwas ängstlicher sind, weil sie so abrupt ins grelle Licht kommen und die Mutter sie nicht sofort in die Arme nehmen kann. Örtliche Betäubung funktioniert leider auch nicht immer. Bei mir musste eine Vollnarkose sein. Zum Glück kann ich bei meiner erwachsenen Tochter heute keine "Spätschäden" feststellen.
Martina: Es gibt wohl Studien, wonach Kinder, die per Kaiserschnitt geboren wurden, eher zu Problemen mit der Atmung neigen. - Ansonsten ist es natürlich gut, dass Kaiserschnitte schon vielen Müttern und Kindern das Leben gerettet haben.
Manu: Bestimmt ist es toll eine normale Geburt zu haben und auch anstrebenswert. Nur geht es halt nicht immer. Und wenn dann so eine Frage aufkommt, kommt die frische Mama immer ins Grübeln ob sie was falsch gemacht hat. Jede Mama will für sein Kind das Beste und ich kenne Frauen die auch noch nach Jahren an diesem "Erlebnis" und ihrem "Versagen" zu knabbern haben. Das ist genauso wie mit dem Stillen, alle pochen darauf und bei manchen Frauen wo es nicht klappt, die haddern ewig mit sich.
Ich finde egal wie das Kind auf die Welt kommt, Hauptsache es wird danach geliebt und gehegt!
Martina: In den allermeisten Fällen, wo es zu einer Geburt per Kaiserschnitt kommt, ist es ganz sicher sinnvoll. Das möchte ich nicht infrage stellen und ich möchte es schon gar keiner Frau 'ankreiden'. Wie viele Kinder gäbe es nicht auf dieser Welt, gäbe es diese Möglichkeit der Geburt nicht. - Die Geschichte mit dem Schmetterling machte mich nur nachdenklich. Welcher Sinn steht hinter einer normalen Geburt und 'fehlt' das evtl. einem Kind, das per Kaiserschnitt geboren wurde. Der Gedanke steckt dahinter.
Jutta: Für mich ist eines ganz klar. 
Ich bin für eine natürliche Geburt.
Aber ich bin für einen Kaiserschnitt, wenn das Leben der Mutter und oder des Kindes in Gefahr ist.
Das ist kurz und bündig meine Einstellung dazu.

Martina: Das ist kurz, bündig und deutlich! :-)
Angelface: Wenn wir alles vorher genau wüssten ! - dann - würden wir uns oft umentscheiden ehe wir handeln....
so mancher Kaiserschnitt hat Mutter und Kind das Leben gerettet, heute - so mancher Schnitt um dem menschlein ins Leben zu helfen war in früheren zeiten als es heutige Möglichkeiten (Hygiene, betreuunmg, Wissen) nicht gab - eine Lebensgefahr für mutter und Kind.
Warum und wann normal/oder Wassergeburt - wann das einschreiten der Ärzte für beide lebenswichtig ist, können nur Hebamme und Arzt entscheiden und müssen nach bestem Gewissen wählen und entscheiden, da müssen alle anderen Erwägungen dahinter zurückstehen, es geht um das Leben und die Erhaltung dessen.
Die Geburt ist für beide ein einschneidendes und sehr intimes Erlebnis. Meine Tochter war beispielsweise eine Zangengeburt und bestimmt war es nicht für das Baby erfreulich so auf die welt zu kommen.denke aber, dass sie es mittlerweile verkraftet hat.
Ich frage mich manchmal wie haben das Mutter und KInd bei den alten Indianern und Bäuerinnen auf dem Feld empfunden die sich einfach hinhockten um zu gebären- dann weiter gearbeitet haben und sie hatten keinerlei Helfer an der Seite, die Kinder haben sich später dennoch ganz normal entwickelt!
ein tolles Thema das sicher noch viele Antworten zulässt.
angelface... auch für eine natürliche Geburt wenn alles bei Mama und Kind in Ordnung ist.
Martina: An die Indianer dachte ich auch, als ich den Post schrieb und an unsere Tiere, die in der freien Wildbahn leben. Da gibt es niemanden, der helfend eingreifen könnte. - Sind wir Menschen in dieser Beziehung privilegiert?

Erica Sta: eine komplizierte Frage, die ich mangels eigener Erfahrung einer Schwangerschaft noch aus dem näheren privaten Umfeld von Erzählungen mit einem Beitrag zur Diskussion wenig erhellen kann.
Einzig meine theoretische Vorstellung sagt mir, dass es wohl eine große Errungenschaft der Medizin sein muss, dass Mutter und Kind bei der Geburt heutzutage so verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung stehen, damit beide diesen Vorgang gesund überstehen können. Im speziellen Fall denke ich an die Frühchen, die eine reelle Chance haben zu überleben. Einen anderen Beitrag sah ich zufällig im Fernsehen von Kindern, die im Mutterbauch operiert werden konnten. Sie hatten einen sogenannten offenen Rücken...
Martina: Da, wo ein Kind nur durch einen Kaiserschnitt lebend zur Welt kommen konnte und kann, ist diese Art der Geburt ganz sicher gut und richtig.





Dienstag, 6. Juni 2017

Vöglein, Vöglein an der Wand ...

Vor unserer Haustür hängt ein Kranz.
Als ich in diesem Frühjahr 
das Schleifenband wechseln wollte, 
weil ihm der Winter doch arg zugesetzt hatte, 
stutze ich: 
Nanu, da war doch sonst keine Deko im Kranz. 
Schaut mal, was ich da zu sehen bekam:




Da wird doch kein Vogel nisten wollen,
dachte ich mir.
Direkt daneben befindet sich unser Briefkasten
und wie gesagt, die Haustür.
Doch dies alles schien den Vogel
nicht zu stören.
Er blieb -
und mit ihm das alte Schleifenband :-)!



Wir sind nicht ganz sicher,
aber es könnte sich dabei um einen
handeln.

Und jetzt sind sie da!!!
3 kleine Vogelkinder!
Aber pssssst!
Wir wollen sie nicht stören!!!



Mein herzliches Willkommen
gilt nicht nur diesen 3 zauberhaften Wesen,
sondern auch Monika und ihrem Blog
'Lebensperlenzauber'!!
Ich freue mich, dass du da bist!


Sonntag, 4. Juni 2017

1. Frage: Gibt es einen lieben Gott?


Diese erste Frage in meiner neuen Rubrik ‚Ich frage, Du antwortest’ kommt zustande, weil ein Bekannter gestern die Aussage machte: 

„Mal ehrlich, ich glaube nicht, dass es einen lieben Gott gibt!“

Wie kam es zu diesem Satz?

In meinem Umfeld gibt es in den letzten Jahren viel Leid. Familien in meinem nahen und nächsten Lebensbereich erleben das, was wir ‚ein schweres Schicksal’ nennen. Einige viel zu junge Menschen sind verstorben. Oft gingen Krankheit, einmal ein tödlicher Unfall, voraus.
Mit dem Bekannten sprach ich über eine Frau, die wirklich ein sehr schweres Schicksal ereilt. – Näher möchte ich mit Rücksicht auf die jeweiligen Familien nicht auf die Schicksale eingehen. –
Wir fragten uns in diesem Gespräch, ob es der Frau gelingen wird, all dies Leid anzunehmen und zu tragen. – Daraufhin kam es zu dieser Aussage, die zeigt, dass sich der Bekannte mit dem Thema 'gibt es einen Gott' auseinander gesetzt haben muss und dass er wegen des vielen Leids, das es weltweit gibt, für sich zu dieser Erkenntnis gekommen ist.
Ich denke trotz allem anders darüber. Für mich gibt es einen ‚lieben Gott’ oder anders gesagt: einen liebenden Gott. Für mich ist das, was wir 'Gott' nennen weder gut noch böse, sondern allmächtig und vollkommen! Für mich ist 'die reine Liebe' bei Gott, eine Liebeskraft, die wir uns gar nicht vorstellen können und für die mir sowieso die Worte fehlen. Wenn ich es dennoch versuchen möchte, würde ich diese Liebe mit der Liebe vergleichen wollen, die wir empfinden, wenn wir uns sprichwörtlich ‚im 7. Himmel' befinden.
Für mich gibt es keinen strafenden oder zürnenden Gott. Für mich ist es nicht Gott, der Kriege führt, Menschen verhungern lässt oder ein schweres Schicksal auferlegt. – Für mich gibt es in dem Sinn kein ‚Schicksal’, sondern Erfahrungen, die wir – unsere Seele – machen möchten.
Okay, ich weiß, dem können und werden nicht viele zustimmen, denn es bedeutet letztendlich, dass hinter allem, was geschieht, ein höherer Sinn steht, den es zu suchen gilt. 
Für mich gibt es einen Schöpfer, der eine perfekte ‚Schöpfung’ erschaffen hat. – Ich empfinde die gesamte Natur und alles, was darin, darauf und darüber lebt, als perfekt! Nur durch den Eingriff und das Verhalten des Menschen hat sie an Perfektion verloren. – Doch ich schweife ab.
Ich glaube nicht, dass ER es ist, der uns ein schweres Schicksal auferlegt, um auf diese Weise zu prüfen, ob unser Glaube an ihn stark genug ist.  – Aber ich glaube, dass wir Menschen einmal ‚bei Gott’ waren und uns erinnern an diesen ‚göttlichen’ Zustand, den wir alle wieder erreichen möchten.
Das ist meine Sichtweise - und nun bin ich gespannt auf eure Gedanken dazu. Wie versprochen werde ich sie ALLE unter diesen Post setzen, so dass er wächst und es zu einer Art ‚Diskussion’ kommt, an der sich jeder immer wieder neu beteiligen kann.

DANKE, dass du hier bist und DANKE, wenn du dich beteiligst!

Sadie schreibt: Das ist meine Sicht der Dinge:
Liebe Martina, eine Frage, die mich auch immer wieder bewegt, mich zum Nachdenken anregt usw. Ich denke, dass es einen Gott gibt, auch wenn manchmal Zweifel aufkommen.
Besonders wenn wir täglich mit den Grausamkeiten des Lebens konfrontiert werden, abgesehen von Krankheiten, da sind die Kriege, Terror, der Hunger, die Kriminalität, die Machtgier, Psychopathen usw. Da frage ich mich schon manchmal: „Wo ist Gott, wieso lässt er das zu?“ 
Anderseits ist der Glaube ein Anker in dieser Not, die in den letzten Jahren ziemlich verwaisten Kirchen füllen sich, ein Indiz dafür, dass man wieder näher zusammenrückt und Hilfe bei Gott sucht.
Hildegard von Bingen sagte: "Daher ist die ganze Schöpfung Lobpreis Gottes."

Martina: Ich kann deine Zweifel verstehen. Doch vielleicht sind genau sie die Motivation, um weiter nach dem Sinn von allem zu fragen.
Alexander schreibt: Alle Töchter und Söhne dieser Erde tragen den göttlichen Funken in sich - ohne diesen ist nichts lebens- und liebesfähig. 
Martina: Ich schließe mich dem an. Der göttliche Funke ist in allem, was lebt. Es muss aber auch 'das Gegenteil' in uns allen sein, sonst gäbe es ja all das Böse nicht auf der Welt.
Alexander antwortet: Das stimmt, das wäre die andere Seite der Waage, und ich habe vor dem Abgeben des Kommentars knapp eine Minute überlegt, ob ich noch "leidensfähig" oder etwas ähnliches dazu schreibe, tat es dann aber offensichtlich nicht. 
Martina: Erst heute, am Dienstagmorgen, komme ich auf deinen 2. Kommentar zurück. Hat ein bisschen gedauert, bis ich ihn verinnerlicht hatte. Natürlich! Du hast absolut recht. Wir brauchen den göttlichen Funken in uns nicht nur, um (über-)lebens- und liebesfähig zu sein. Nein, wir brauchen ihn auch, um das Leid tragen zu können. - Dass Gott das Leid nicht schickt, war mir klar, aber mir war nicht bewusst, dass er uns auch leidensfähig macht. - Aber nur so ergibt es einen Sinn und na klar: Gott hilft uns nicht am Leid vorbei, aber hindurch! - Jetzt hab ich es erst richtig begriffen, wie dies möglich ist! - Danke, Alex!
Jutta K schreibt: Ehrlich, ich weiß es nicht!
Ich weiß nur, dass es eine Macht gibt, die über Allem steht.
Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass wir einfach nur so existieren und uns nach unserem körperlichen Tod in Nichts auflösen. Irgendwie hoffe ich, dass da noch mehr ist.
Aber die Frage ist ja, gibt es einen "lieben Gott " ?so wie wir es als Kinder gesagt bekommen haben sicher nicht.
Auch nicht Gott als Person, so wie wir es in der Bibel lesen.
Gott ist !
Und Gott ist die Welt, er ist Natur und in allem was da kreucht und fleucht. So sehe ich es im Moment.
Auch wenn es Situationen gibt, in denen ich mich gerne an eine starke Gottes-Schulter flüchten würde um Trost zu suchen, vielleicht sogar zu finden. Schön wäre das, aber so ist es nicht.
Meine Güte, ich könnte jetzt ewig weiter schreiben, so viel fiele mir zum Thema ein.
Vielleicht noch das: Manchmal spüre ich so ein inneres Gefühl, ganz kurz nur und in Situationen, die im Grunde nicht wichtig sind.
Als ob mir da "Gott" so ein Gefühl der Geborgenheit, der Ruhe und des Friedens gibt. Oftmals nur sekundenlang, aber schön ist das und ich versuche es nicht zu vergessen.
Liebe Martina, ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken.
Manchmal fehlen mir da die richtigen Worte um etwas, an sich nicht fassbare aus zu drücken.

Martina: Ich weiß, was du meinst, liebe Jutta, besonders dieses kurze Gefühl der Geborgenheit, das man wirklich schwer in Worte fassen kann. Ich denke wie du, dass wir in dem Moment das Göttliche in uns spüren. 
Cat meint: Gott ist immer ein gutes Thema ... Ich denke glauben ist gut, aber wissen ist besser ... Love, cat.
Martina: Schön, dass du da bist, Cat. Ich stimme dir nur bedingt zu, denn, was wissen wir ganz sicher? Die Menschen dachten zu allen Zeiten, Dinge 'ganz sicher' zu wissen. Wir wissen immer so lange etwas ganz sicher, bis wir zu neuen Erkenntnissen kommen. - Das Problem mit dem Wort 'Glauben' ist glaube ich das, dass wir es immer mit der Kirche in Verbindung bringen. Wir können aber auch einen Glauben außerhalb der kirchlichen Meinung haben. 

Sophia schreibt: Meine Gedanken dazu... Gott ist - in uns. Denn wenn es so ist, dass alles Eins ist, dann ist es ja anders gar nicht möglich. Und wenn Gott uns den freien Willen gegeben hat, dann liegt es an uns, Erfahrungen zu sammeln. Ich denke dass unser Verstand hier auf Erden nicht in der Lage ist, zu fassen und zu verstehen, was Leben meint. Vielleicht wie eine wahllos aufgeschlagene Seite in einem dicken Buch.
Wir sind (vielleicht) weil unsere Seele sich diese Aufgabe gestellt hat. - Also denke ich, dass es Gott gibt. Ja, anders als die Schule ihn für uns gezeichnet hat, aber ja, durchaus existent.
Martina: Ich bin ganz bei dir, Sophia, Gott ist in uns! -- Als Kind hatte Gott für mich einen weißen Bart. Ich stellte ihn mir als Menschen vor. - Heute hat er ein anderes 'Gesicht'. Dennoch wurden wir nach seinem Bilde erschaffen. - Wer weiß, vielleicht bildet 'alles was ist' einen Körper, der dem des Menschen ähnelt. - 
Tanja F schreibt: Liebe Martina, das ist ja interessant, dass Du diese Frage stellst.Denn gerade heute las ich in einem Buch von Tiki Küstenmacher genau darüber einen Passage. Er ist ja Pfarrer, bekannt durch seine Bücher "Simplify your life" und hatte sich während seiner Ausbildungszeit genau diese existentielle Frage gestellt. Wie ist Gott? Er fuhr dann nach Taizé für zwei Wochen, um dort in einer klösterlichen Schweigegemeinschaft in Abgeschiedenheit und Ruhe, dieser Frage nachzugehen. Er berichtet, dass er auf eine Gottesbegegnung hoffte. (Den kompletten Text kann ich hier nicht wiedergeben, würde aber durchaus in den nächsten Tagen dazu etwas auf meine Seite stellen. Ich weiß nämlich nicht, ob ich ganze Textpassagen einfach ins Internet stellen darf, ohne vorher den Autor zu fragen.) Er berichtet, dass er den ganzen Tag in Burgund durch verlassenen Dörfer und karge Landschaften gewandert sei und zu einer verfallenen Kathedrale gekommen sei. Dort beschreibt er:"Ich weiß noch, wie ich in der Einsamkeit der menschenleeren Landschft die Erfahrung der absoluten, ganz großen Leere hatte. Und genau gespürt habe: Diese Leere, das ist Gott. Ohne Worte, ohne Erklärung, ohne Wunder. Ich sah mich wie aus der Ferne. Ich und Gott und die Welt waren nicht zu unterscheiden, was war alles leer und alles erfüllt zugleich." Er beschreibt noch weiter, dass sein Glaube lange von Gegensätzen geprägt gewesen sei, lieb und böse, Sieg und Niederlage, Vertrauen und Zweifel. Diese Begegnung hat ihm einen größeren Raum für das Wesen Gottes eröffnet. Ich weiß zufällig, dass es in der Bibel eine Geschichte vom Propheten Elia gibt, die Küstenmachers Begegnung entspricht. Und auch Hape Kerkeling hat ja offensichtlich auf seiner Wanderung auf dem Jakobsweg einen anderen Gott getroffen, als den nur lieben oder bösen, den strafenden oder schenkenden Gott. Ich glaube, dass Gott größer ist als alle Gegensätze und nicht in eine Kategorie passt, die wir ihm wie ein Korsett überstülpen wollen.
Martina: Oh ja, ich wäre auch sehr vorsichtig mit dem Einstellen eines kompletten Textes. --- Genau das, was Tikki Küstenmacher - und du jetzt heute hier - beschreibst,  habe ich schon soooo oft gelesen. - Wer wünscht sich diese 'Begegnung mit Gott' oder anders gesagt: mit dem Göttlichen, nicht. - Es ist genau dieses 'Nichts' das wir erspüren müssen, um ALLes zu sein. - Deshalb wird es nie zu einer 'Begegnung' kommen, solange wir in Unruhe sind und sicher auch nicht, wenn unser Geist unruhig ist oder wenn wir uns dieses Erleben zu sehr wünschen. Dann sind wir nämlich nicht 'leer' und reif für diese Erkenntnis. - Während ich das schreibe merke ich, dass ich traurig werde, weil mir diese Erfahrung bisher nicht zuteil wurde. Vielleicht aus Angst?! Ich glaube fast, dass es so ist. --- Nein, Gott passt in kein Korsett und wir werden ihn in dieser Dimension niemals ganz erfassen können.
Christine schreibt: I
ch glaube an das Gute und die Liebe. Negativen Einflüssen und Gedanken gehe ich so gut es geht aus dem Wege. Trost und Halt suche und finde ich immer in der Natur und in der Familie, nicht in der Kirche. Sie ist für mich nur eine Institution.
Martina: Auch dem, was du schreibst, stimme ich zu. Wir sollten uns weitestgehend und wenn möglich negativen Einflüssen entziehen. - Wenn jedoch schwere Krankheit, Tod und Leid in der eigenen Familie anklopfen, gibt es kein anderes Thema mehr. Leid will und muss ja auch verarbeitet werden. Wir werden dann damit konfrontiert und müssen damit umgehen - auch das müssen wir lernen.
Erica Sta schreibt: Eine existenzielle Frage, die die Menschheit seit jeher beschäftigt. Doch es geht hier um meine persönliche Ansicht dazu! Bereits in jungen Jahren verließ ich die Kirche, die ich als Institution nicht akzeptieren kann. Bis heute nicht. Wie ich mit meinem göttlichen Wesen trotzdem kommuniziere!? Nun, auf jeder Wiese, jedem Weg im Wald, jeder Pflanze und mit jedem Tierchen - und sei es noch so gering - dem ich begegne. 
Martina: Als ich deinen Kommentar las, dachte ich: Es klingt absolut harmonisch und stimmig. Ich denke, dass es uns in dieser Dimension niemals gelingen wird, das Göttliche zu entschlüsseln - und wenn wir es nicht können, sollen wir es wohl auch nicht. Wichtig finde ich, dass es jedem freisteht, was er glaubt und welche Wege er findet, um - wie du es ausdrückst - mit seinem göttlichen Wesen zu kommunizieren. Schön, wenn es dir auf diese Weise gelingt. 

Astrid schreibt: Ich habe eine ähnliche Sichtweise wie Du, liebe Martina. Für mich gibt es einen Gott, einen Schöpfer, eine übergeordnete Macht, oder wie man es nennen will. Für mich ist die Bergpredigt sehr maßgeblich und deshalb glaube ich, dass Gott die Liebe ist. Es ist nicht einfach dies zu beschreiben, aber ich denke, dass die Liebe zum Nächsten das Göttliche ist. Wenn wir Nächstenliebe leben, dann sind wir Gott nahe und dem, was Jesus uns mitzuteilen versucht hat. Gott ist kein Gott der Kriege, sondern der Liebe der Menschen untereinander. 
Ich verstehe auch, dass manche Menschen durch schweres Leid an der Existenz eines Gottes zu zweifeln beginnen, doch gerade sie brauchen Liebe, die Liebe ihrer Mitmenschen, die ihnen helfen dieses Leid zu verarbeiten.
Ich glaube, der Platz reicht an dieser Stelle nicht aus, um über die Existenz Gottes und den Glauben zu diskutieren, aber ich finde es gut, dass es hier einen Gedankenaustausch gibt, einen Anstoß zum persönlichen Weiterdenken...
Martina: Du hast recht, man könnte stundenlang darüber diskutieren und philosophieren. Schade, dass ihr alle so weit weg wohnt und wir das nicht real tun können, um uns gegenseitig zu bereichern und Erkenntnisse auszutauschen. - Aber danke an dich und alle, die sich bisher an diesem 'Versuch einer Diskussion' beteiligt haben und noch beteiligen werden.
Angelface schreibt: mein Gedanke liebe Martina ist, wir sind als Erwachsene durch das Elternhaus und die Schule geprägt worden wenn der Glaube dort gelebt und weitergegeben wird. Erst als Erwachsener fangen wir an zu zweifeln und das ist weil wir anfangen zu denken und zu analysieren, wir machen den Versuch einer Erklärung, suchen zu begreifen was uns da beigebracht wurde, ob es mit unseren eigenen Erfahrungen übereinstimmt.
Gibt es einen Gott? Gute FRage - wer an ihn glaubt als eine höhere Macht - der wird überzeugt davon sein. es wäre für jeden gläubigen Menschen ja auch eine entsetzliche Vorstellung - nach unserem Ende ist NICHTS mehr was uns auffängt und hält. Es gäbe keine Seele die uns davon trägt in eine andere, oder bessere welt, alleine diese Vorstellung ist doch tröstlich.
All das was um uns herum - wie wir erschaffen wurden, muss doch auch einen Schöpfer haben, jede Zelle auf Erden, alles was lebt und lebendig ist, ja - ich glaube an eine höhere Macht, doch nicht an die Institution KIRCHE - egal wie sie sich nennt, Buddismus, Katholizismus, Evangelisch, ob über Allah oder andere geister - man urteilt und spricht - denn sie hat seit Jahrtausenden bewiesen wie kleingläubig, korrupt, selbstzerstörerisch und manipulierbar die Menschen die sie führen und sich in ihr bewegen war und noch ist.
Was der Glaube bewirken kann, sowohl im Guten als auch im Bösen - erfahren wir täglich - damit kommen auch die Zweifel, blind sollte der Glaube niemals sein und uns auch nicht zu Blinden machen.. ein gutes Thema das sicher zu allerlei Diskussionen führt.
Martina: Oh ja, wir werden sogar sehr geprägt durch das Elternhaus und es ist wichtig, dass wir irgendwann hinterfragen, ob das, was wir von unseren Eltern übernommen haben, für UNS die Wahrheit ist. Falsche Glaubenssätze können uns an unserem Weiterkommen hindern. - Jeder muss seinen Weg finden. Der eine mit Gott, der andere ohne. Der eine braucht dafür vielleicht diese Religion, der andere wird von jener angesprochen. - Ich denke nicht nur, weil es tröstlich ist, dass es nicht zu Ende ist nach diesem Leben. Das macht nämlich überhaupt keinen Sinn. Die Natur um uns herum lebt es uns immer wieder vor: Kommen - Gehen - Wiederkommen. - Ein ewiger Kreislauf. - Eine Freundin von mir sagt jemandem, der zweifelt, gerne: "Wie soll das denn sonst gehen mit dem 'ewigen Leben'!" :-)  
Klärchen schreibt: Ich glaube, Gott ist in uns und um uns, wenn wir an ihn glauben. Er ist die Stärke in uns und unsere Kraft die uns trägt. Ähnliches schrieb ich. Kirche ist einen Institution, aber Kirche kann überall sein und ich kann beten wo und wie ich will, denn wenn es einen Gott gibt, der alles sieht, weiß er wie es in mir aussieht. Ob ich es ehrlich meine , ob ich meinen nächsten liebe, wenn es ihn gibt kennt er mich. Bisher hat er mir geholfen, wenn ich ihn brauchte. Ich bin evangelisch und in christlichem Glauben erzogen worden, ich glaube an eine höhere Macht, die wir nicht verstehen und niemals sehen in unserem Leben auf Erden.Ein Kirchgänger bin ich nicht, aber ich mag Kirchen weil es dort so still ist.
Martina: Ich denke, Gott ist in allem, was wir sehen und in jedem Menschen, und er freut sich über jeden, der sich ihm (wieder) zuwendet. Der Vater (unser göttlicher Vater) wartet geduldig, dass wir zurück kommen zu ihm. Ich denke dabei an das Gleichnis vom verlorenen Sohn. - Wenn wir ihn finden wollen, sollten wir in die Stille gehen und ihn in uns suchen. Er ist nirgendwo anders zu finden.

Samstag, 3. Juni 2017

In meinem Kopf …

sind sooooo viele Fragen, auf die ich nicht immer eine Antwort habe, schon gar keine allgemein gültige. Manchmal gibt es auf eine Frage MEINE Antwort, meine WAHRHEIT, aber eben nur meine, nicht unbedingt die eines anderen. Doch genau daran bin ich interessiert! 


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Was und wie denkst DU über das eine oder andere Thema und würdest DU mir/uns das mitteilen? – Das war schon die erste, sehr entscheidende Frage. J Seit ein paar Tagen schwirrt nämlich folgender Gedanke in meinem Kopf herum, an dem ich euch teilnehmen lassen möchte, denn ohne EUCH/DICH wird die Aktion 'verpuffen'.
Ich habe mir überlegt, oben im Kopf meines Blogs eine weitere ‚Seite’ einzurichten, die ich vielleicht: ‚Ich frage, DU antwortest’ nennen möchte. Ich werde in einem Post eine Frage stellen und einige Gedanken dazu. Wenn DU dann in deinem Kommentar Deine Gedanken dazu mitteilst, würde ich sie unter den Post einstellen, so dass dieser mit euren Gedanken wächst und wächst. Jeder, der den Post liest, könnte dabei auch auf den Kommentar eines anderen eingehen. Ich würde euren Kommentar IMMER ‚ans Licht’ holen - zumindest theoretisch :-) -, so dass so etwas wie eine Diskussion über das Thema entstehen würde.
Vielleicht macht es Sinn, immer an einem bestimmten Wochentag eine Frage zu stellen. Ich denke dabei an den Sonntag. Den Post werde ich immer mit der Seite ‚Ich frage, ihr antwortet’ verlinken.
Ach du liebe Güte! Ist das überhaupt verständlich und antwortet Ihr überhaupt, so dass so etwas wie eine ‚Diskussion’ zustande kommen könnte?!?!?
Morgen ist Sonntag, Pfingstsonntag, dass wäre doch der perfekte Tag, um mit der Aktion zu starten und ich verrate auch schon heute das Thema.
Ich traf eben beim Einkaufen einen Bekannten und wir sprachen über eine Familie, die ein wirklich sehr, sehr schweres Schicksal ereilt. Der Bekannte sah mich an und sagte: „Mal ehrlich, ich glaube nicht, dass es einen lieben Gott gibt.“

Bitte geht noch nicht heute auf das Thema ein, sondern erst morgen, wenn ich die Frage offiziell in meinem Post stelle. Danke!!!

Ich würde mich aber dennoch über einen Kommentar freuen und die Mitteilung, ob DU mitmachst - zumindest dann, wenn du auf die Frage antworten möchtest!

Schon jetzt wünsche ich allen 

Bildergebnis für gifs frohe pfingsten