Dienstag, 13. Dezember 2016

Lieber Weihnachtsmann, ... (6)


Weihnachten nostalgie bilderdu musst wissen, dass ich eine ganz wundervolle Familie habe und eine ganz tolle Enkeltochter. Sie heißt Lena, ist vor kurzem 6 Jahre alt geworden und wird ab dem kommenden Jahr die Schule besuchen. Doch nun gibt es ein großes Problem. Gestern kam sie aus dem Kindergarten nach Hause und erzählte mir, dass es dich gar nicht gibt. Und nun ist sie unglaublich enttäuscht, weil ich dir doch schreiben sollte, dass sie sich einen Ranzen wünscht. Klar, so ein Vorschulkind benötigt ihn dringend. Aber was, wenn es dich nun nicht gibt? Gibt es dann auch keinen Ranzen für Lena?
Ich habe ihr jedoch Mut gemacht und ihr gesagt, dass ich dir in jedem Fall in ihrem Namen schreiben werde. Also, falls es dich doch gibt, könntest du Lena dann vielleicht einmal besuchen, damit sie dich persönlich kennen lernt? Und wenn es geht, bring doch bitte einen Ranzen für sie mit. Sie hat sich schon einen besonders Schönen ausgesucht. Da sie sehr zart und klein ist, wünscht sie sich einen Trolly, den sie auch mal hinter sich herziehen kann. Rosa soll er sein mit kleinen weißen Herzchen darauf. Was denkst du, gibt es so einen bei dir am Nordpol?
Heute Nachmittag werden Lena und ich zusammen Plätzchen backen. Ich werde meine Enkeltochter mal fragen, ob wir eine kleine Plätzchen-Tüte für dich vorbereiten sollen. Die könnte sie dir bei deinem Besuch überreichen und du hättest für deinen langen Rückweg ein wenig Wegzehrung.
Lena sagt gerade: Wenn du keine Zeit hast oder nur in der Nacht zu ihr kommen kannst, ist das auch okay. Dann sollst du den Ranzen einfach an ihre Zimmertür stellen.

Liebe Grüße von Lena und ihrer Oma!

Kommentare:

  1. ja irgendwann kommt der Tag wo der Weihnachtsmann angezweifelt wird. Ich habe meinen Enkeln gesagt, wenn man daran glaubt dann gibt es ihn. Damit konnten wir sie noch über eine Weihnachten retten. In der Schule war es dann vorbei, aber leicht gezweifelt haben sie immer noch.
    Schöne Geschichten, die ich gern lese, erinnert mich auch an meine Kindheit.
    Liebe Grüße, Klärchen

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  2. Wie schade, noch nicht in der Schule und schon ist der Glaube an den Weihnachtsmann nicht mehr so fest. Damit geht immer ein wundervolles Stück Kindheit verloren. Dann drücke ich mal ganz fest die Daumen für Lena, dass der Weihnachtsmann ihr den Wunsch nach dem speziellen Ranzen erfüllt!
    Die Oma fühle sich bitte lieb gedrückt, ich werde ihr noch gerne die Mail beantworten, aber das braucht etwas Muße...
    Ganz liebe Grüße
    Marle

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  3. Sobald die Schulzeit anfängt, manchmal auch schon früher, ist es mit dem Glauben am Weihnachtsmann vorbei. Schade, aber das Märchen vom Weihnachtsmann oder dem Christkind sollte man trotzdem weiter erzählen. Kürzlich habe ich einen Artikel in der Zeitung gelesen, das diese "Lüge" bei den Kindern das Vertrauen zu den Eltern schädigen soll, deshalb sollte man die Wahrheit sagen. Das sehe ich anders, weil es für mich keine Lüge, sondern ein Märchen ist und kleine Kinder brauchen Märchen. Sie sind ein Teil der Kindheit.
    LG Elke

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  4. Ja so haben wir es doch auch erlebt
    vielleicht etwas später aber eben
    einmal ist der Glaube an den Weihnachtsmann
    oder das Christkind vorbei und es ist doch schön
    wenn man als Kind daran glaubt ,viele kenne ja
    die Weihnachtsgeschichte gar nicht mehr ,es wird
    auch nicht mehr wie früher gefeiert ,es geht doch nur noch
    um die Geschenke und den Kommerz, die Kids sind sogar dabei
    und dürfen die Geschenke aussuchen so habe ich es heute im Toysrus
    erlebt, wo hat da das Christkind noch Platz ?
    Es war ein Graus in diesem Laden ,wir werden da nicht mehr rein gehen
    was zu viel ist zu viel !

    Gottlob hat Lena eine so liebe Oma welche mit ihr bastelt und Plätzchen backt ,wie schön ist das denn :-))
    Wir machen das auch so mit den Enkeln welche noch etwas kleiner sind !


    Herzlich grüsst dich
    Margrit

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  5. Schon wieder ist er weg, mein Kommentar... schluchz
    Ich drücke der kleinen Lena beide Daumen, dass sie mit ihrem Weihnachtswunsch mehr Glück hat, auch wenn sie nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt.
    Liebe Grüße
    Inge

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