Freitag, 12. September 2014

Beeinflussen unsere Gedanken unsere Zukunft?

Um es gleich vorweg zu nehmen: ja, ich glaube, dass es so ist, denn Gedanken sind nicht ‚Nichts’, Gedanken sind Energien und sie spielen bei der Gestaltung unseres Lebens eine große Rolle. Dies zu erkennen ist sehr wichtig, denn ‚Fehlprogrammierungen’ in unseren Gedanken können unser Leben sehr beeinträchtigen.

Sobald wir diese Erde betreten, beginnen wir – oder unser Unterbewusstsein – damit, Dinge abzuspeichern. Jedes Wort, das wir hören, programmieren wir. Die Worte, die wir ständig hören, graben sich besonders tief in uns ein. Als Kind sind für uns alle Worte gleich-gültig. Doch diese Worte werden später nicht nur unsere Gedanken bestimmen, sondern auch unser handeln. Wir programmieren Worte und Handlungsweisen, die uns für den Rest unseres Lebens beeinflussen können. Wie unser Leben als Erwachsene verläuft, hängt viel mit dem zusammen, was wir als Kinder gehört und vorgelebt bekommen haben.
War unser Vater davon überzeugt ‚Ich komme mit meiner Arbeit einfach nicht voran’ oder ‚Warum sollte ich es versuchen, es wird sowieso nicht klappen’ – oder die Mutter sagte ‚Ich habe nie Glück’ oder ‚Ich habe es ja versucht, aber ich kann es einfach nicht’, dann setzen sich diese Aussagen der Eltern in unserem Unterbewusstsein fest und wir neigen dazu, diese Aussagen zu übernehmen. Wollen wir hier etwas verändern, dann müssen wir uns ‚umprogrammieren’. Das bedeutet auch, dass unsere Zukunft von dem abhängt, was und wie wir denken. Unsere Gedanken bestimmen unsere Zukunft.

Wir können nur dann über unser Leben selbst bestimmen, wenn wir durch unsere Gedanken Einfluss darauf nehmen. Ansonsten werden die Worte der anderen (unserer Eltern, Erzieher, Freunde), die wir unbewusst übernommen haben, unsere Gedanken und damit auch unsere Zukunft bestimmen.

Kommentare:

  1. Liebe Martina,
    Danke für die lieben Worte über die ich jetzt mal intensiv nachdenken werde.
    Vielleicht müsste auch ich mal etwas ändern...
    Schönes Wochenende!
    Liebste Grüße,
    Sandra

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    1. Liebe Sandra, bei mir ist es so, dass mir Ängstlichkeit anerzogen wurde. Ich hatte immer Angst - vor allen möglichen Dingen und Situationen - und bis heute gibt es vieles, wo mich meine Angst bremst. Das Erste ist das Erkennen übernommener Dinge und dann beginnt die eigentliche 'Arbeit', denn sich umzuprogrammieren ist verdammt schwierig und hört wohl nie auf! Ich wünsche dir, dass du diese Dinge aufdeckst, die dich am Vorankommen hindern und dann viel Kraft für die Umsetzung! Danke für den Kommentar und ganz liebe Grüße zu dir! Martina

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  2. Liebe Martina,
    da sprichst du mir aus dem Herz oder sogar aus der Seele, wie wahr das ist habe ich aus meiner Erfahrung machen müssen und noch heute dran arbeite am umprogrammieren was ich einst eingebleut bekam und vor gelebt bekam.
    Ich muss sagen erst war es sauschwer und jetzt nach den Jahren machts richtig Spass wenn ich was bemerke das sich was verändert hat. Es ist nie zu spät auch mit meinen 55 Jahren weiter zu machen es befreit einen jedes Stück gibt einen inneren sich Selbstfinden- Gefühl das ist so grossartig. Ich will mal auf meinen letzten Tagen sagen können ich habs geschafft mich Frei zu machen und jetzt kann ich mit einen inneren Frieden gehen los gelöst von den blöden und eingeengten beschränklten ängstlichen.
    Ein tolles Posting!
    Ich wünsche dir einen schönen Tag!
    Lieben Gruss Elke

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    1. Es ist schön zu lesen, dass du dich löst von allen Dingen, die dich in irgendeiner Form binden. Losgelöst und frei lässt es sich einfach besser leben, nicht wahr?! LG Martina

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  3. selbstverständlich beeinflussen Worte, Gedanken, Gehörtes, Erlebtes, Erdachtes unser aller Leben, und das nicht im Kleinen. Die Macht der Gedanken ist enorm, wüssten wir alle darum, so könnten wir vielleicht, wenn wir uns das "traun" Vieles anders machen.
    Wir schleppen unseren Rucksack durch's Leben und machen es uns nur allzu oft - selber - schwer.
    Man kann es ändern, oft ganz einfach, aber, .. naja, man muss es auch zulassen.
    Kennst du das Spiegelgesetz? ;)
    Ich wünsch dir was Schönes! Sophie

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    1. Hallo Sophie, ja, wir könnten wahrlich Berge versetzen, wenn wir uns einig wären. Doch genau daran hapert es und viele erkennen das Gesetz des Lebens ja auch gar nicht an.
      Das Spiegelgesetz. Für mich war es bisher die Aussage: Alles was uns begegnet, spiegelt unser wahres 'Ich'. In dem Blog von David 'Den-Weg-gehen' habe ich gerade noch mehr dazu erfahren. Danke für den Hinweis und für den hintergründigen Kommentar! Ein schönes Wochenende mit gaaanz viel Sonnenschein! Martina

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  4. Wenn das wirklich so ist,dann wundert mich ja gar nichts mehr.
    In Bezug auf mich und dann auch auf meine beiden Kinder !
    Wie oft sagt man etwas ohne groß darüber nach zu denken, man -ist-war sich ja dieser Tatsache nicht bewusst, bisher zumindest.
    Es ist ein schweres Erbe, dass uns die Eltern und wir unseren Kindern hinterlassen haben.
    Ich bin dabei, einige Tatsachen zu verarbeiten und hoffe, dass dies meinen Beiden auch gelingen mag !
    Interessanter Post wieder liebe Martina, du gibst uns Lesern manchmal ganz schön harte Brocken, das meine ich jetzt positiv !
    Einen schönen Abend noch
    Lieben Gruß von
    Jutta

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    1. Ich habe gerade laut gelacht. Es sind genau die Brocken, an denen ich lange und zäh kaue!!! Aber warum soll ich mich alleine plagen. Ihr könnt doch auch mitmachen!!
      Nein, jetzt ganz ohne Quatsch! Ich verarbeite hier in den Posts viele Dinge, über die ich nachdenke und an denen ich arbeite. Vor vielen Jahren sagte mir jemand: du musst hinter die Dinge schauen. Das habe ich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht verstanden. Heute weiß ich, was er meinte. Nicht alles als gegeben hinnehmen und schauen, warum es so ist, wie es ist und woher es kommt! (Was auch für Krankheiten gilt: wann hat es begonnen - was ging dem voraus?)
      Ich freue mich, wenn du auch an dir arbeitest und das 'Wissen' vielleicht an deine Töchter weiter gibst, dann machen sich schon wieder ein paar Menschen mehr auf den Weg zu sich selbst und dem Sinn des Lebens! Ein sonniges Wochenende wünsche ich dir/euch! Martina

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  5. Das Schlimme daran ist, dass es überhaupt soweit kommt. Säuglinge und auch Kinder, die dieses ganze Drumherum nicht "verkraften" können finden paradoxe (aber doch konsequent logische) Aus- oder Umwege aus jener Falschvermittlung zahlreicher Umstände.
    Aber diese Gedanken gehen ein wenig am Thema vorbei: von daher stimme ich der Überschrift vollstens zu.

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    1. Vielleicht ist die Überschrift ein kleines bisschen 'reißerisch', aber sie trifft schon den Kern, finde ich. Deshalb habe ich sie gewählt. Es freut mich, dass du mir zustimmst!
      Ein sonniges Wochenende! Martina

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  6. Wohl war !!
    Dazu könnte ich, wie sicher die meisten, einiges zu schreiben.
    und ich bin dankbar, von meinem Papa der 1915 geboren ( also auch den Krieg mit allem Unheil miterlebte und von einigen Schiksalschlägen gebeutelt wurde ) in diesem " Gedanken" erzogen wurde :
    MIT MUT UND ZUVERSICHT BEGONNEN IST JEDES WERK SCHON HALB GEWONNEN.
    Ich glaube, mit dieser Einstellung hat er es geschafft, trotz allem, bis ins hohe Alter körperlich fit und stark zu bleiben.

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    1. Den Spruch deines Vaters kannte ich in dieser Form gar nicht - aber es ist was dran.
      Mein Papa wurde 1914 geboren und würde jetzt am 2.10. 100 Jahre alt.

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    2. .... 100 Jahre - wenn man sich die Zahl bewußt macht, denkt man die ist soooo groß hundert mal ein Jahr - und wie schnell ist doch ein Jahr um *tss
      Dann lebt dein Papa wohl auch nicht mehr. Meiner starb mit 92 - leider ;-/

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    3. Oh ja, er ist schon lange verstorben. Er wurde 84 Jahre alt, hat aber in den letzten vier Jahren unter Alzheimer gelitten und war ein Pflegefall. Er konnte aber zu Hause bleiben, da wir zusammen im Haus lebten, so wie jetzt mein Mann und ich mit der Familie unserer Tochter. Alleine hätte meine Mutter das nicht geschafft mit der Pflege. Das ging nur gemeinsam. Übrigens habe ich meine Schwester und ihre Familie an dem Tag - also am 2.10., dem 100. Geburtstag -, zum Abendessen eingeladen. Sie fanden die Idee alle klasse. Ich dachte einfach, es ist doch ein guter Anlass, sich daran zurück zu erinnern, wie es war, als die Eltern noch lebten und sich darüber zu freuen, dass man eine so schöne Kindheit und so tolle Eltern hatte!

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    4. ....eine schöne Idee !!
      Muss mal schauen, ob wir fünf Geschwister dies nächstes Jahr auch hinbekämen.
      Sorry, dass ich heute schon so früh an bin. *tss hab grad gesehen, dass der neue Tag schon gleich 15 Minuten alt ist. Aber mein Mann hat Nachtschicht, ich bin noch nicht müde und dem Notebook sei Dank, lässt es sich dann ausnahmsweise im Bett kommunizieren ;-)

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