Freitag, 21. März 2014

Positives Denken -


Ein Schlagwort unserer Zeit! Ganze Bücher wurden zu diesem Thema geschrieben. 
Nun, ein Buch soll es meinerseits nicht werden, doch ein Post und ich möchte euch einladen, meinen Gedanken zu folgen und mir später eure Meinung dazu zu schreiben.

Mein erster Gedanke: Wenn ich davon überzeugt bin, ‚positives Denken’ ist gut und richtig, dann bedeutet dies im Umkehrschluss: ‚negatives Denken’ ist falsch und dies würde ich gerne beleuchten.
Erster Gedankensprung: Wenn ich persönlich nun gefragt würde: Was magst du mehr, den Sonnenschein oder den Regen, dann würde ich sofort antworten: Den Sonnenschein. Es ist doch viel schöner, wenn der Himmel blau ist und die Sonne uns wärmt, als wenn es kalt ist und regnet. Wir halten fest: Für mich ist Sonne gut und Regen schlecht.
Was passiert nun aber, wenn immer nur die Sonne scheint und es keinen Regen gäbe? Es gäbe über kurz oder lang keine Pflanzen mehr und keine Tiere und schlussendlich auch nicht mehr uns Menschen, denn es gäbe nur noch eines: Wüste!
Nun machen wir einen Schnitt und sehen uns folgendes an. Wir bekommen die Nachricht: Du bist an Krebs erkrankt und hast noch ein Jahr zu leben. Dann werden sie unweigerlich kommen, die negativen Gedanken, denn wir erkennen: Wir sind endlich. Oder sagen wir: Unser Körper ist es. Was ist so schlecht daran, in diesen Momenten darüber nachzudenken und vielleicht auch traurig darüber zu sein?
Vorsicht Sprung, denn jetzt kommt wieder eine Frage zum Thema Wetter. Was wäre, wenn es ständig regnen würde? Auch dann könnte die Welt nicht mehr existieren, denn alles stände unter Wasser und würde überschwemmt. Auch dann würde es uns Menschen nicht mehr lange geben. Halten wir also fest: Sonne und Regen muss es im Wechsel geben, damit die Welt bestehen bleiben kann. Das eine ohne das andere ist undenkbar und ich stelle fest: Da hatte ‚jemand’ einen guten Überblick, als er die Welt und die Elemente erschuf. J
Kommen wir jetzt zurück zu unseren Gedanken. Wenn wir jetzt nur noch negativ denken, dann wäre dies natürlich auch nicht gut, denn diese Gedanken führten uns in eine tiefe Depression.
Mein Fazit: Sowohl die negativen als auch die positiven Gedanken gehören zum Leben. Und weder sind positive Gedanken gut, noch negative schlecht. Sie bedingen sich. Das eine gäbe es ohne das andere nicht.
Und mein letzter Gedanke zu diesem Thema: Wir sollten den Gedanken keinen ‚Wert’ geben. Wenn wir beides im Wechsel zulassen und die beiden Wörter negativ und positiv streichen, dann bleibt eines übrig: Denken!



Kommentare:

  1. Einen schönen guten Morgen liebe Martina,

    deine Gedanken unterschreibe ich.

    Alles hat seinen Platz im Leben und in der Natur. Es ist perfekt geregelt, solange der Mensch das Gleichgewicht nicht stört!
    Im Leben ist bei jedem Negatives mehr oder weniger vorhanden. Ohne negative Erlebnisse könnten wir oft das Positive nicht wahrnehmen. Es ist immer gut, beide Seiten zu kennen.


    Liebe Grüße und auch dir ein schönes Wochenende


    Anita

    AntwortenLöschen
  2. Auch negatives kann positives beinhalten, wir wussten drei Jahre, dass mein Mann an Krebs sterben wird und konnten die Zeit positiv nutzen. LGLore

    AntwortenLöschen
  3. Ich sehe das wie du, liebe Martina,
    ich versuche, auch nicht zu bewerten, denn alles kommt, wie es kommen muss, nicht wahr?

    Liebe Grüße
    Regina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Im Moment habe ich eine Phase, in der ich mit meinem letzten Job hadere. Ich sprach mit einer früheren Kollegin darüber und sie antwortete: "Du, ich kann dir da mal ein Buch ausleihen."
      "Wie lautet denn der Titel?", fragte ich zurück.
      Sie grinste breit wie ein Honigkuchenpferd und antwortete:
      "Alles geschieht, weil es geschehen muss"
      "Dumme Kuh", hat ich dann gesagt. ;-) LG Martina

      Löschen
  4. Ich hatte eine Phase, da habe ich massenweise Bücher verschlungen, die sich mit dem
    " Positiven Denken " befassen.
    Eines davon ist " Sorge dich nicht lebe ! " von Dale Carnegie.
    Das ist das einzige Buch, welches ich immer noch, hie und da mal wieder durchblättere und auch Anregungen daraus entnommen habe.
    Ansonsten muss ich auch sagen, so wie dies " Bewegung " es darstellt, so einfach ist es leider nicht.
    Du hast das Thema so geschrieben, dass ich mittlerweile damit klar komme,
    mit dem Auf und Ab...Ying und Yang usw.
    Aber eines kann ich sagen, positive Gedanken können helfen.
    Nur manchmal haben sie es schwer, sich gegen die Negativen durch zusetzten.
    Danke für diesen lesenswerten Post.
    Herzliche Grüße
    Jutta

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, Jutta, du hast recht, positive Gedanken können helfen. Bei vielen Dingen kommt es auf unsere Einstellung an. Aber auch negative Gedanken sind manchmal durchaus sinnvoll, denn sie bringen uns zum Nachdenken. LG Martina

      Löschen
    2. P.S. Gerade habe ich dein Buch entdeckt und es mir auf mein Kindle geladen.
      Ich habe erst jetzt entdeckt, dass du sogar eine " richtige Schriftstellerin bist.
      Nun bin ich sehr gespannt, was ich da zu lesen bekomme!
      Die Beschreibung klingt sehr gut und was ich so als Anfangsbeschreibung gelesen habe könnte man meinen du sprichst von mir ;-)

      Löschen
    3. Liebe Jutta, gerade ist es wieder passiert. Immer, wenn ich von jemandem höre, dass er mein Buch gekauft oder heruntergeladen hat, denn bekomme ich Magenschmerzen und ich sage dann immer gerne: Bitte halte bis zur Seite 60 durch, dann wird es spannend. Ich hoffe so sehr, dass es dir gefällt . LG Martina

      Löschen
  5. Liebe Martina,
    positives Denken - wieder ein Wort, das man an allen enden und Ecken hört.
    Aber wenn man mal richtig nachdenkt - das geht gar nicht. Als ich meine
    Krebsdiagnose hörte - kamen zuerst negative Gedanken. Und was bitte schön
    ist Positiv daran? Ich kann es hinnehmen und mich über jeden Tag freuen, an
    dem ich noch aufstehen kann und keine Schmerzen habe.
    Du kannst ganz beruhigt sein und mußt keine Bauchschmerzen haben. Das Buch ist
    wunderschön. Ich habe es schon dreimal vorgelesen im Stift, in dem ich als sogenannte
    "Grüne Dame" tätig und ein bis zweimal bin. Ich betreue eigentlich nur zwei Damen. Aber oftmals gesellen sich weitere dazu.
    Liebe Grüße
    Irmi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, wenn man eine Krebsdiagnose bekommt, dann stellen sich negative Gedanken ein - wie man dann damit umgeht, ist wieder eine andere Sache.
      Ich danke dir, dass du mir bezüglich meines Buches Mut machst. Ich bin immer so voller Zweifel. Einen schönen Samstagabend! Martina

      Löschen