Sonntag, 29. Dezember 2013

Wofür wir dankbar sein sollten, es aber oft nicht sind!




Den nachfolgenden Text las ich im Netz. Leider kann ich nicht sagen, von wem er stammt, doch ich fand ihn so wahnsinnig zutreffend und schön, dass ich ihn euch nicht vorenthalten möchte:


Für den Partner, der dir jede Nacht die Decke wegzieht -
weil es bedeutet, dass er mit keinem anderen aus ist.            

Für das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und 
stattdessen lieber fernsieht –
weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße.

Für die Steuern, die ich zahlen muss –
weil es bedeutet, dass ich eine Arbeit habe.

Für die riesige Unordnung, die ich nach einer Party wieder aufräumen muss –
weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.

Für die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist –
weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe.

Für den Schatten, der mich ‚verfolgt’ –
weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde.

Für den Teppich, den ich saugen muss und die Fenster, 
die geputzt werden müssen –
weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe.

Für die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre –
weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen.

Für die Straßenbeleuchtung, die so unendlich weit von meinem Parkplatz weg ist –
weil es bedeutet, dass ich laufen kann und ein Beförderungsmittel besitze.

Für die hohe Heizkostenrechnung –
weil es bedeutet, dass ich es warm habe.

Für den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln –
weil es bedeutet, dass ich Kleidung besitze.

Für den Wecker, der mich morgens unsanft 
aus meinen Träumen reißt –
weil es bedeutet, dass ich am Leben bin.

Und schließlich: Für die vielen nervenden E-Mails –
weil es bedeutet, dass es Menschen gibt, die an mich denken!





Kommentare:

  1. Das ist ein sehr ansprechender Text, da er mal auf ganz andere Weise vermittelt, dass die kleinen Ärgernisse des Alltags wunderbar umgewandelt werden können. Danke, Martina!

    Herzliche Grüße
    Regina

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    1. Ja, so empfand ich es auch. Er führt uns vor Augen,
      dass wir manchmal unsere Sichtweise ändern wollten!
      Herzliche Grüße zurück!
      Martina

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  2. Liebe Martina,

    was für ein wundervoller Text! Vielen Dank für diese Denkanstösse!

    Liebste Grüsse,
    Silvi

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