Sonntag, 20. Oktober 2013

Herbst (Gedicht)



Wenn die Nebel über den Wäldern hängen,
die Kühe wieder in die Ställe drängen –
wenn das Weinlaub feurig das Haus verziert,
eine Frau stilvoll Kürbisse arrangiert –
wenn sich die Sonne nur noch selten zeigt,
der Drachen der Kinder zum Himmel steigt –
wenn die Menschen brauchen wieder Socken
und die Hexen tanzen auf dem Brocken – 
wenn die Kraniche wieder gen Süden ziehen,
um der kommenden Kälte zu entfliehen –
wenn im Kamin brodelt wieder das Feuer,
dann ist wohl Herbstzeit heuer.

© Martina Pfannenschmidt

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Kommentare:

  1. Sag mal liebe Martina hast du nicht besseres zu tun, du schreibt ja schon wiiieeederrr!
    Ich lach mich scheps, diesen Spruch werde ich nicht so schnell vergessen, jedesmal wenn ich schreibe, wird er mir einfallen.
    Hübsch dein Gedicht. Wünsche dir noch einen schönen Sonntagnachmittag.
    Da die vergangene Woche für mich nicht besonders schön war, habe ich den heutigen Sonntag zum Lore-Tag ernannt. Faulenzen ist angesagt!LGLore

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    1. Also, meine liebe Lore, so geht das aber nicht.
      Lesen - schreiben - faulenzen.
      Ja, hast du denn ...
      Ich denke auch immer wieder daran.
      Das wird wohl zum 'geflügelten' Wort werden.

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  2. Nun sagt mal, habt ihr zwei denn nichts anderes zu tun, als schöne Herbstgedichte oder Geschichten zu schreiben?
    Martina, das Gedicht ist wunderbar, du weißt ja, ich liebe den Herbst!
    Liebe Sonntagabendgrüße
    Regina

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    1. Mir fällt im Augenblick einfach nichts 'Besseres' ein.
      Vielleicht sollte ich die Dame einmal fragen, was sie denn für 'besser' hält?

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