Dienstag, 18. Juli 2017

Eine traumhafte Reise (Gedicht)


Ich schwamm im Meer der Gefühle,
war eins dort, mit allem, was ist.
Getragen von Gottes Güte,
befand ich mich mitten im Licht.
*
Um mich herum tiefer Frieden.
Sehnsucht war endlich gestillt.
Wie aus der Tiefe geboren,
war ich leicht, wie der Wind.


Foto: Echino/pixelio.de

Getragen auf Adlers Schwingen,
flog ich zum Himmel empor.
Tanzte auf Wolken und schwebte
frei durch unendlichen Raum.

*
Engel kamen hernieder,
knieten sich zu meinem Fuß.
Sprachen in leiser Weise:
„Glaub nur, alles wird gut!“
*
Niemals zuvor je im Leben,
war ich der Liebe so nah.
Sah sie mit leuchtenden Augen
und offenem Herzen, fürwahr.
*
Als ich am Morgen erwachte,
war mir, als sei’s so geschehn.
Ob ich die lieblichen Engel,
wohl einstmals werd wiedersehn?

© Martina Pfannenschmidt, 2017





Sonntag, 16. Juli 2017

Frage 7: Bist du zufällig hier?

Also ich meine jetzt nicht hier, bei mir,

in meinem Bloghaus :-),
sondern die Frage zielt in die Richtung,
ob es ein Zufall ist, dass du hier auf der Erde bist.

Mir geht es heute um den 

‚Zufall'!


Marie von Ebner-Eschenbach schreibt:

‚Der Zufall ist eine in Schleier gehüllte Notwendigkeit’

und Anatole France sagt:

‚Der Zufall ist der Deckname Gottes,

dann,

wenn er sich nicht zu erkennen geben will.’

 

‚Wunder gibt es immer wieder’ heißt es in einem Lied von Katja Ebstein, doch es gibt da noch etwas, was viel häufiger in unser Leben tritt, als Wunder, und das ist der Zufall.

Wenn ich rückblickend auf mein bisheriges Leben schaue, wird mir klar, dass es aus vielen Zufällen besteht – sie reihen sich quasi wie Perlen auf eine Schnur.

Foto: Gitti Moser - Pixelio.de

Los ging dieser Zufall damit, dass sich meine Eltern zufällig begegneten. - Oder doch schon mit dem zufälligen Entstehen unserer Welt? :-) - Aus diesem zufälligen Zusammentreffen entstanden später zwei Kinder – eins davon bin ich.

Zufälle kennen wir alle. Da treffen wir jemanden und sagen: „Was für ein Zufall!“ – doch schon verflüchtigt sich dieser Gedanke wieder. Ein ‚merkwürdiger Zufall’ bleibt uns vielleicht etwas länger im Gedächtnis.

Seitdem ich mehr und mehr auf diese Zufälle achte, scheinen sie noch mehr Freude daran zu haben, sich zu zeigen. Es gibt so unendlich viele Dinge, die mir seither bewusst zufallen. – Sie fielen mir vorher auch zu, aber eher unbewusst.

Zufälle muss es schon immer gegeben haben, denn man gab unerwarteten Geschehnissen irgendwann diesen Namen: Zufall! Warum gerade der Name? Ich denke, weil man erkannt hatte, dass es sich dabei um etwas handelt, was uns Menschen zufällt - von wo auch immer.

Zufälle – sie sind irgendwie nicht steuerbar, zumindest scheint es so. - Schade eigentlich, dass dem Zufall so selten gedankt wird. Ich mache das. Ich bedanke mich – bei wem auch immer. Es wird schon ‚jemanden’ oder ‚etwas’ geben, dass sich darüber freut. J

Für mich steckt hinter all diesen Zufällen eine Art ‚Führung’ – von wem auch immer.


Wie denkst du über

Zufälle?

Angelface: Z u f ä l l e - man könnt ja auch dazu sagen: es fällt mir etwas in den Schoß - liebe Martina, ich hab nicht drum gebeten, etwas gewünscht und dennoch passieren sie...urplötzliche Begebungen: es sollte wohl so sein, kleine Wunder - auch diese immer wunderbar - weil sie unerwartet kommen, beglückwünschen wir uns wenn sie uns begegnen, wenn es schöne Überraschungen sind die wir erleben - nachgedacht hab ich schon immer darüber warum etwas geschieht - aber - so sollte es wohl sein.. schön dass du es zum Thema gemacht hast, auch der Zufall hat einen Sinn...
Martina: Da bin ich bei dir: Auch der Zufall hat (s)einen Sinn!
Jutta: Ich glaube, dass es keine Zufälle gibt.
Für mich ist ein Zufall das Ergebnis meiner, (von irgendwem, oder irgendwas ) geplanter Lebenszeit-Abfolge.
Was ich damit sagen will, alles ist Zufall und Zufall sagt das Wort ja schon an sich: es fällt mir zu und das wiederum kann "zufällig " oder gewollt sein !
Ein Gedanken-Karussell, dass man beliebe schnell drehen kann, es kommt doch immer wieder , zufällig, das Gleiche dabei heraus.
Irgendwie schwierig, ein sehr interessantes Thema!
Martina: Ein Satz gefällt mir besonders: Ein Zufall ist das Ergebnis meiner geplanten Lebenszeit-Abfolge!
Ulla: Wenn der Zufall einen Sinn hat, dann den, dass er nicht immer eine tiefere Bedeutung mit sich führt, der man nachspüren muss. Man darf auch einfach nur Gefallen an ihm finden oder ihn einfach vergessen. Gefällt mir dein Thema.
Martina: ;-) - Vielleicht hast du recht. Vielleicht sollte man Zufällen keine weitere Bedeutung beimessen. Das fällt mir allerdings schwer, da ich immer versuche, den Sinn hinter etwas zu sehen und zu finden. Da mache ich beim Zufall keine Ausnahme - grins! 
Sophia: Für mich gibt es das, was wir oft einfach als Zufall betiteln, nicht. Und ich freunde mich immer mehr mit dem Gedanken an, dass sich die Seele sehr bewusst ein Leben hier und jetzt aussucht um bestimmte Erfahrungen zu machen, um zu lernen, zu wachsen, zu erfahren. Wie traurig wäre es sonst doch, wenn man davon ausgeht, dass dieses Leben hier endet, wenn der Körper stirbt.
Also zu deiner Frage - nein, ich denke, wir sind nicht zufällig hier. - Wir wollten es so.
Martina: Für mich macht alles andere keinen Sinn!
Klärchen: Ich denke alles was geschieht ist kein Zufall und hat einen Sinn. Es gibt Zeichen und Wunder, Gedanken und Energie die uns anzieht. Weil wir es nicht erklären können, warum manches geschieht was geschieht, nennen wir es Zufall und es wird alltäglich auch im Sprachgebrauch - du hinterlässt Nachdenklichkeit bei mir.
Martina: Danke für deine guten Gedankenansätze!
Alexander: Ich kann nicht anders als "linken" ;-), es würde sonst zu lange werden: Ist das Leben vom Schicksal oder Zufall bestimmt?
Martina: Danke für den Link - ich werde gleich mal schauen! Hab ich gemacht :-) und festgestellt, dass ich schon einmal geschaut und sogar kommentiert hatte! 
Grazyna: wir sagen Zufall, wenn wir uns das, was geschah nicht erklären können. Die Erklärung entzieht sich dem Kopf, dem Verstand, den Augen und den Ohren. Die Erklärung entzieht sich der rechten Gehirnhälfte, in der das Denken und die Logik Zuhause sind.
Alles, was uns trägt und nährt, die Natur und wir Menschen, all das sind perfekt und vollkommen. Alle Abläufe und Rhythmen sind genauestens aufeinander abgestimmt. Unser Körper mit allem seinen Organen funktioniert, wie ein Meisterwerk. Die kleinste Pflanze weiß, wie sie wachsen soll. Von all dem wissen wir mit unserer begrenzten Wahrnehmung nur ganz wenig, auch wenn wir gerne das Gegenteil hätten.
Wie sollte dann etwas passieren, was sich dem Energiefluss entzieht?
Wie sollte sowas möglich sein? Die gesamte Natur und wir sind in den Kosmischen Gesetzen, ob das der liebe Gott ist oder eine Kraft, die größer ist, als wir, geborgen. Dieses zu fühlen und dem zu horchen gibt mit Kraft und Orientierung. Es ist mir eine Inspiration.
Und, es ist mir eine riesig große Freude, liebe Martina, hier bei dir zu sein:)
Martina: Man spürt bei jedem Wort, das du schreibst, dass du dich verbunden und getragen fühlst und eins mit der Natur. Mit einem großen Verständnis um die kosmischen Gesetze erklärst du uns, dass die Zufälle selbstverständlich dazu gehören! Das finde ich großartig.
Helga F: Tante Wiki sagt dazu: "Von Zufall spricht man dann, wenn für ein einzelnes Ereignis oder das Zusammentreffen mehrerer Ereignisse keine kausale Erklärung gegeben werden kann."
Genau wie Grazyna schon sehr schön geschrieben hat, mit dem Verstand kann man nicht wirklich alles erklären, aber unsere Intuition und unser Herz ahnt von den Zusammenhängen und der Richtigkeit dessen was geschieht etwas mehr.
Liebe Martina, danke für die Erinnerung, mich öfters für die Ereignisse die mir zufallen, zu bedanken.
Martina: Es gibt so viele Dinge, die wir mit dem Verstand nicht erklären können. - Da sind unser Gefühl und unser Herz gefragt!
Astrid: Ich denke man kann sehr viel dem Zufall zuschreiben. Aber ist es vielleicht nicht doch Fügung?! Ich habe wie Du das Gefühl, dass über allem etwas stehen muss. Da ich an Gott glaube, möchte ich ihm für manche schöne Fügung danken. Oft schon ist mir in den Sinn gekommen, dass es z.B. einen Grund hatte, dass wir später als geplant von zu Hause losgefahren sind. Dann nämlich, wenn wir an einer Unfallstelle vorbei kamen. Ich habe dann innerlich immer gedacht: "Wer weiß, was passiert wäre, wenn...?
Wie so viele andere Dinge, kann sich der Mensch auch nicht solche plötzlich in sein Leben tretende Ereignisse erklären. Vielleicht hat man sie deshalb einfach mit dem Wort "Zufall" bedacht. Es lässt genügend Spielraum für eigene Vorstellungen und Interpretationen.
Martina: Ja, auch so kann sich der Zufall zeigen, indem wir zufällig durch etwas aufgehalten werden - Sekunden nur, die über Leben und Tod entscheiden können. - Wenn ich diese Momente erkenne, danke ich auch.
Ingrid: Eine absolut sehr komplexe Frage und ich denke, dass deine Antworten auf diese Frage schon ziemlich genau nach Wahrnehmung aller gut beantwortet wurde.
Dennoch möchte auch ich ein paar Gedanken hier lassen:
Marie von Ebner-Eschenbach als auch Anatole France haben es sehr gut mit wenigen Worten definiert, weil ich denke, beides ist richtig. Hier sollte man nicht einfach ein „Schwarz-Weiss-Prinzip“ berücksichtigen, denn es gibt so unendlich viele Nuancen und Zwischentöne.
Findet ihr nicht auch, dass durchaus Glaube oder Vorsehung gepaart mit unseren von naturgegebenen Sensoren eine gravierende Rolle spielen?
a) der Wahrnehmung wegen
b) der geistigen und danach der evtl. notwendigen Umsetzung ins eigene Leben.
Der Punkt ist nur, dass viele Menschen (von sich selber nicht bemerkt)mit abgestumpften Sensoren durch das Leben gehen.
Nicht jeder Zufall ist gleich zu bewerten. Einige sind einfach nur schön, andere eben unglücklich und wieder andere ein „Fingerzeig“ und so gibt es noch viele andere Beispiele.
Ich glaube nicht, dass ich zufällig hier auf Erden bin. Ich bin lediglich ein Teil der Evolution oder auch nur ein winziges Staubkorn im Wirken der Energien. Ist Gott nicht auch Energie?
A b e r ob ich alles immer richtig umsetzen kann? Das zu beurteilen wage ich nicht . . .
und vertraue darauf, dass meine Sinne (Sensoren) fein genug sind und bleiben. Dabei bin ich überzeugt, dass ich nicht immer alles richtig werte. Ich bleibe dran :-)) 
Martina: Jetzt muss ich schmunzeln: Ich bleibe auch dran :-)! - Wer von uns wird schon alles richtig machen, richtig erkennen, richtig erfassen, richtig umsetzen!? Wenn, müssten wir diesen Weg über unsere Erde wohl gar nicht mehr gehen. Ich denke, wir sind Lernende - und die machen auch mal Fehler! - Du hast recht, wir müssen unsere Sensoren sensibilisieren. Nicht ganz so einfach in unserer hektischen und lauten Welt.

Samstag, 15. Juli 2017

Spiel mit dem Feuer

Es ist Zeit für eine weitere Geschichte!

Das waren diesmal unsere Reizwörter:
Kneipe – Fest – glücklich – raten – folgen

Bitte schaut auch bei meinen 'Mitschreiberinnen':
Foto: Rainer Sturm - pixelio.de 


Daniela öffnete die Tür und betrat die Kneipe, in der sie sich an diesem Samstagabend mit ihrer früheren Schulfreundin Sabrina verabredet hatte. Sie sei in der Stadt, hatte sie am Telefon gesagt und würde sich freuen, wenn sie beide sich kurz treffen könnten.
Daniela fragte sich in diesem Moment, warum Sabrina gerade diesen Ort dafür gewählt hatte und was sie ihr wohl zu erzählen hätte.
Es roch nach Bier und die Männer, die an der Theke hockten, musterten sie unverhohlen mit ihren Blicken. Wohl fühlte sie sich dabei nicht. Sie suchte sich einen Platz in der hintersten Ecke. Hier wurde sie nicht sogleich gesehen, hatte aber eine gute Sicht auf die Eingangstür.
„Was willst du trinken?“, rief ihr der Kneipier von der Theke aus fragend zu.
„Eine Cola bitte.“
„Kommt sofort, junge Frau!“
Daniela ließ die Tür nicht aus dem Blick. Zum einen, weil sie hoffte, ihre Freundin würde bald den Raum betreten, zum anderen wollte sie diese Tür nicht aus den Augen lassen, weil sie die einzige Möglichkeit bot, hier wegzukommen, falls es irgendwie brenzlig werden sollte. Sie war einfach nicht der Typ, der sich in einer Kneipe wohl fühlte.
Der Wirt brachte ihr die Cola an den Tisch und Daniela trank beherzt einen großen Schluck. Anschließend sah sie auf ihre Armbanduhr. Als sie wieder Richtung Tür blickte, wurde diese geöffnet. Gott sei Dank. Das war bestimmt Sabrina. Doch es sollte anders kommen. Im Gegenlicht erkannte Daniela sogleich, dass es sich um eine männliche Person handelte. Als diese sich galant auf einen Barhocker setzte, blieb ihr fast das Herz stehen. Das war Markus! Es bestand kein Zweifel daran. Er war, wie sie, 20 Jahre älter geworden, doch diese Männlichkeit stand ihm verdammt gut. Er trug einen 3-Tage-Bart und war lässig elegant gekleidet. Schon damals als Jugendlicher hatte er es verstanden, den Mädchen reihenweise die Köpfe zu verdrehen. Er war der Mädchenschwarm der Klasse, wenn nicht der ganzen Schule, gewesen. Es war schon eigenartig, dass ihr Herz schneller zu klopfen begann, als sie ihn erkannt hatte. Vielleicht würde er sich gar nicht mehr an sie erinnern. Sie war nicht der Typ gewesen, der ihn umschwärmte. Sie war die, die ihn heimlich beobachtet, sich aber nie getraut hatte, ihn anzusprechen. Jetzt war es nicht anders. Sie saß an ihrem Platz und beobachtete ihn. Er trank den ersten Schluck Bier und wischte sich den Schaum mit dem Handrücken von den Lippen. In dem Moment fiel sein Blick auf Daniela. Er schaute ihr länger in die Augen, als es ihr lieb war. Ob er sie doch erkannte? Tatsächlich! Er rutschte vom Barhocker und kam mit seinem Bierglas in der Hand direkt auf sie zu.
„Hallo, schöne Frau, so alleine?“, fragte er und fügte eine weitere Frage an: „Darf ich mich setzen?“
Bevor Daniela antworten konnte, nahm er ihr gegenüber Platz.
„Markus“, stellte er sich vor und reichte ihr die Hand.
„Daniela“, antwortete sie und war gleichzeitig enttäuscht darüber, dass sie als Jugendliche so wenig Eindruck auf ihn gemacht haben musste. Heute schien das jedoch anders zu sein. Ihm musste gefallen, was er sah, sonst säße er jetzt nicht hier. Das kleine Spielchen begann, ihr Freude zu machen.
„Lass mich raten“, meinte er: „Du wartest hier auf jemanden. Eine so hübsche Frau wie du wird ja nicht alleine sein“. - Das war dann wohl so etwas, wie eine klassische Anmache.
„So ist es!“, erwiderte sie kurz und fragte ihrerseits: „Und du? Was hat dich hierher verschlagen?“
„Frag nicht, eine Tante feiert heute Geburtstag, ein paar Häuser weiter sitzt die gesamte Familie beisammen. Mir sind derartige Feste zuwider. Aber was willste machen? Manchmal muss man Einladungen halt folgen und du, magst du Familienfeiern?“
„Durchaus. Ich fühle mich wohl mit all meinen Lieben. Mich macht es glücklich, wenn wir alle beisammen sind.“
„Soso. Und, hat so eine glückliche Frau wie du Mann und Kinder?“
„Säße ich dann an einem Samstagabend alleine in einer Kneipe?“, erwiderte sie und war sich dessen, was sie tat, durchaus bewusst.
Seinem Gesichtsausdruck entnahm sie, dass ihre Antwort ihm gefiel. Vielleicht machte er sich Hoffnung, ganz nach dem Motto: Da geht noch was.
„Und du? Gibt es bei dir Frau und Kinder?“
„Säße ich dann hier mit dir an diesem Tisch?“
Vielleicht, dachte sie, sagte es aber nicht.
„Was denkst du, wollen wir nicht woanders hingehen? Der Abend ist noch jung und du bist viel zu schön, um hier in der dunklen Kneipe zu versauern. Darf ich dich auf einen Drink in mein Hotel einladen? Dort gibt es eine tolle Cocktailbar. Nicht so miefig wie hier.“
Markus wusste natürlich um seine Wirkung auf Frauen und schien sich seiner Sache sehr sicher. Die Tatsache, dass sie offensichtlich auf jemanden wartete, ignorierte er völlig. Daniela überlegte kurz, wie weit sie dieses Spielchen mitmachen wollte, als er sie drängte: „Wie schaut’s aus, wollen wir?“
Just in dem Moment öffnete sich die Tür und Sabrina betrat mit einem: „Hallo zusammen!“, den Schrankraum. So war sie, wo immer sie auftauchte, stand sie im Mittelpunkt.
Daniela hob den Arm, um auf sich aufmerksam zu machen. Sabrina kam schnellen Schrittes auf sie zu, stoppte dann jedoch abrupt, als sie sah, dass ihre Freundin aus Schultagen nicht alleine am Tisch saß. Sabrinas Blick entnahm Daniela, dass ihre Freundin Markus sofort erkannt haben musste.
„Ich fasse es nicht!“, zischte Sabrina. „Ich suche dich überall und du sitzt hier mit Daniela am Tisch.“
„Ihr kennt euch?“, fragte er und schaute von einer zur anderen.
„Ja klar! Sag nicht, dass du sie nicht erkannt hast. Wir gingen doch alle in die gleiche Schule. Du warst zwei Klassen über uns. Aber da frage ich mich doch: Was machst du an ihrem Tisch, wenn du sie nicht einmal erkannt hast und warum bist du überhaupt abgehauen?“
Sabrina sah Markus mit blitzenden Augen an.
„Ihr seid ein Paar?“, fragte Daniela verdutzt.
„Nicht nur das!", zischte Sabrina und knallte einen Umschlag auf den Tisch. Darin steckte die Einladung zur Hochzeit.  


Freitag, 14. Juli 2017

Nicht aus jedem Eszett …

… darf ein Doppel-S werden. 
Das ging mir gerade durch den Kopf, 
als ich das Wort 
‚Muße’ 
gelesen habe. 
Stellt euch vor, 
aus der Muße, 
das mit ‚ich nehme mir viel Zeit’ 
in Verbindung steht, 
wird plötzlich das Wort 
‚Muss’(e), 
das sich nach seeeehr wenig Zeit anhört.
Also, das geht mal gar nicht. 
:-)
Das Eszett hat schon auch seine Berechtigung, 
 wenngleich ich gestehen muss,
in GROß hat es mir bisher
noch nicht gefehlt.
Obwohl: So sieht es ja auch irgendwie
komisch aus - oder?
Lachen bilder
Ich würde mich freuen,
wenn du morgen wieder herein schaust:
Dann gibt es eine weitere
Reizwörter-Geschichte!


Dienstag, 11. Juli 2017

Die Probleme anderer

Es gibt Menschen, deren Welt dreht sich nur um sie selbst. Sie kämen nicht auf die Idee, sich die Probleme anderer anzuhören oder sie sich gar zueigen zu machen. Die meisten Menschen gehören allerdings nicht zu dieser Kategorie.

Immer gibt es da jemanden, der Probleme hat: Familienangehörige, Freunde, Kollegen – einfach liebe Menschen in unserem Umfeld. Schon sind wir versucht, ihnen helfen zu wollen.
Natürlich dürfen wir uns ihre Probleme anhören und wir dürfen in diesen Momenten für den anderen ein Licht sein, das seinen dunklen Weg ausleuchtet. ABER: Wir dürfen die Probleme eines anderen nicht lösen! Wenn wir dem anderen unsere Aufmerksamkeit schenken, ein offenes Ohr für ihn haben, vielleicht Gedankenanstöße geben, haben wir schon viel für ihn getan.
Doch weshalb dürfen wir die Aufgaben eines anderen nicht lösen? 
Weil jeder seine eigenen Aufgaben zu erfüllen hat!

Menschen bilder
Wenn wir die Aufgabe für einen unserer Mitmenschen lösen, haben wir ihm keineswegs geholfen, denn eines ist sicher: Er wird über kurz oder lang wieder vor einer ähnlichen Situation (Prüfung) stehen. Solange er seine Aufgaben nicht selber löst, stellen sie sich ihm wiederkehrend in den Weg. – Das gilt natürlich auch für uns. – Wir tun ihm also gar nichts Gutes!
Ist es nicht sogar anmaßend, die Aufgaben eines anderen lösen zu wollen? Oder tun wir dies sogar, um unsere eigenen Aufgaben nicht sehen zu müssen?
Ich glaube, es gilt zu erkennen, dass wir Vertrauen haben sollten. Vertrauen darin, dass wir und alle anderen nicht nur an Herausforderungen heranführt werden, sondern auch hindurch.
Manchmal belasten uns schwere Lebenssituationen eines anderen sogar. Dann gilt es, diese Last abzulegen und ins Vertrauen zu gehen.
Wir dürfen darauf vertrauen, dass der andere seine Aufgaben löst und seinen Weg findet. Das dürfen wir ihm durchaus zutrauen, denn die Kraft dazu liegt in ihm.
Wir dürfen unseren eigenen Weg gehen – mit unserer ganzen Kraft, die wir ebenfalls in uns finden.


Sonntag, 9. Juli 2017

Frage 6: Ist eine Telepathie auch zwischen Tier und Mensch möglich?

In der letzten Woche ging es bei meiner Frage um Gedankenübertragung. Helga F. 'Kunst und Natur' schrieb in ihrem Kommentar u. a. dazu: 


Über viele solcher Erlebnisse könnte ich berichten, 
selbst mit Tieren ist Gedankenübertragung möglich.’

Diese beiden Süßen leben an der Seite von Klärchen.
Danke dir fürs Foto!

Es scheint, als habe Helga mit dieser Art der Gedankenübertragung - also zwischen Mensch und Tier - Erfahrungen gesammelt, sonst hätte sie es nicht geschrieben. 
Was sie sicher nicht ahnte: Mit diesem Satz servierte sie mir meine nächsten Fragen quasi auf dem Silbertablett :-)!
Jeder, der in der vergangenen Woche kommentiert hat, kannte das Phänomen der Gedankenübertragung zwischen uns Menschen und konnte Beispiele benennen – doch wie ist das mit Tieren? Habt ihr da auch Erfahrungen?
Bei vielen von euch wohnt auch eine 'Fellnase' :-). Das weiß ich durch eure Blogs und ich vermute, dass ihr alle mit euren Tieren sprecht – in unserer menschlichen Sprache. - Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man den Eindruck hat, dass das Tier dies auch versteht. Muss es ja auch (irgendwie), sonst würde es ja nicht unseren Aufforderungen nachkommen.
Auf der anderen Seite verstehen wir natürlich auch unser Tier – durch Gebärden und Laute macht es sich bemerkbar. – Wenn ein Hund kommt und uns anstupst, wissen wir, was er möchte – oder wenn er wimmernd an der Tür steht. Das hat aber nichts mit Gedankenübertragung oder gar Tierkommunikation zu tun, sondern damit, dass wir unser Tier gut kennen und wissen, was es uns damit sagen möchte.
Wer den Film ‚Der Pferdeflüsterer’ gesehen hat, konnte sich ein Bild davon machen, dass es Menschen gibt, die mit Tieren auf ganz andere - besondere  Weise - kommunizieren. 
Die meisten Menschen werden sich vielleicht vorstellen können, dass es unter den Tieren eine Art der Verständigung gibt, aber das auch Menschen in der Lage sein können, sich in die Gedankenwelt der Tiere ‚einzuklinken’ , um so eine Art Kommunikation zu führen, geht einigen vielleicht doch zu weit - oder doch nicht?


Meine Fragen heute:

Kannst du von Momenten mit deinem Tier erzählen,
wo eine Art Gedankenübertragung stattfand?
Würdest du die Hilfe eines Menschen in Anspruch nehmen,
der von sich behauptet, mit deinem Tier 
auf geistiger Ebene in Kontakt treten zu können? 
Stichwort:
Tierkommunikation
Wenn ja, 
in welchem ‚Fall’ würdest du einen solchen Menschen kontaktieren?
Dann, wenn dein Tier schwer erkrankt ist?
Oder würde dich z. B. interessieren,
wie dein Tier über seinen nahenden Tod denkt?

Danke an alle, die sich bisher schon an meinen
‚Fragerunden’ beteiligt haben und ebenso an alle,
die sich noch beteiligen werden! :- )



Helga F: da möchte ich Deine Fragen von hinten her aufrollen. Ich würde niemand um Hilfe beten der mit Tieren sprechen kann.Erstens ist das oft Geldmacherei und zweitens wäre es für mich nicht notwendig.
Seit meiner frühesten Kindheit habe ich einen guten Draht zu Tieren und auch umgekehrt haben immer wieder verletzte Tiere meine Hilfe gesucht.
Zum Beispiel kam ein Amselmännchen auf meine Terasse und klopfte wie wild auf den Holztisch. Ich ging schauen was denn los sei und er flatterte aufgeregt vor mir her. Beim Nachbargrundstück hörte ich Frau Amseln laut zetern und ich rannte über die Straßen dorthin. Im Garten saß eine Katze und hatte ihre Pfote auf einem Amselkind liegen.Ich stand unterhalb der Gartenmauer und konnte nicht so schnell reinkommen.Die Katze zögerte und sah mir in die Augen, in Gedanken sagte ich ihr,dass sie das Vogelkind los lassen soll.Dann, nach etwa 3 Minuten des gegenseitigen Anstarrens senkte sie den Blick zuerst, gab ihre Beute frei und ging langsam rückwärts.Ich konnte über die Mauer klettern und das unversehrte Vogelkind bei mir auf einen Baum setzten. Die beiden Altvögel folgten mir ganz still und fütterten ihr Kind kurz darauf.
Überzeugt dass ich mit Tieren sprechen kann, hat mich schon vor Jahrzehnten meine Katze Hexle.Sie war mir zugelaufen und wie unser Nachbar erzählte, wusste sie immer schon Minuten vorher, wann wir heimkommen.
Hexle saß auf der Terasse und sah mich so eindringlich an, was die wohl denkt und ob sie meine Gedanken versteht, fragte ich mich. Ich wollte es wissen und bat sie sich in Gedanken rechts neben mich zu setzen, das machte sie promt.Hm, vielleicht habe ich ja unbewusst mit dem Körper eine Aufforderung gegeben, dachte ich und schloss die Augen. Dann forderte ich sie telephatisch auf, sich links von mir zu setzen. Ich öffnete die Augen und sie hatte sich links direkt neben mich gesetzt.Ich war platt.Na und um sicher zu gehen sagte ich in Gedanken, wenn du jetzt rein und in die Küche gehst gibt es ein Leckerli.
Ich brauch wohl nicht mehr zu erwähnen, das Leckerli rundete mein Experiment ab und ich habe nie mehr an Gedankenübertragung zwischen Mensch und Tier gezweifelt.
Mit liebem Gruß zu Dir liebe Martina und zu Deinen lieben Gästen.

Martina: Liebe Helga, ich danke dir sehr, dass du dich so schnell zu Wort meldest. Das ist nicht nur für mich sondern für alle Leser hoch interessant, was du schreibst. - Bei mir war es so, dass vor Jahren eine Taube zu mir kam. ( Ich hab damals im Blog darüber berichtet.) Dass es ihr nicht gut ging, sah ich sofort und meine Gedanken gingen in die Richtung: Sie hat etwas Giftiges gefressen - vielleicht Blaukorn. Wie kann ich ihr nur helfen, dachte ich und meine Gedanken gingen zu einem homöopathischen Mittel, das wir nehmen, wenn wir etwas gegessen und nicht vertragen haben. Ich holte dieses Mittel und gab etwas in eine flache Schale mit Wasser. Die Taube hat sofort seeehr viel davon getrunken. Anschließend setzte sie sich auf die Fensterbank hinter meinem Badezimmerfenster. Dort saß sie die ganze Nacht. Am nächsten Morgen sah ich sehr viele gelbe Flecken auf der Fensterbank. Sie hatte Durchfall bekommen - aber alles ausgeschieden. Vielleicht aus Dankbarkeit blieb sie ein paar Wochen bei mir. Sie saß immer auf dem Dachfenster unter dem ich saß. - Ich glaube, die Tiere waren nur darauf, dass wir uns auf sie einlassen!
Nachtrag Helga: Liebe Martina und liebes Klärchen,ich habe mich sehr über eure Berichte gefreut. Ich glaube das auch,unsere instinktive Wahrnehmung hat nachgelassen. Unser Kopf ist einfach zu vollgestopft mit ständigen Informationen und das eigene Gedankenrad können viele Menschen nicht mehr anhalten, um in ihrer eigenen Mitte Ruhe zu finden.
Was Alexander Glas sagt, kann ich auch bestätigen, Gedankenübertragung mit Tieren funktioniert bildhaft.Tiere sind wahre Weltmeister darin,sie sind offen und ehrlich und brauchen sich nicht wie manche Menschen zu verstellen. 
Jutta: Ach wieder so ein schweres Thema.
Ich wünschte, dass es so wäre.
In Betreff auf Tiere würde ich es eher Instinkt nennen, was ein Tier mit uns verbindet.
Aber natürlich weiß ich auch, es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als sich unsere Schulweisheit denken lässt!
Mein Hund Beobachtet mich ganz genau und er weiß , was ich vorhabe, z. B. Leckerli geben.
Aber ob das mit Gedankenübertragung zu tun hat ?
Er erkennt wohl an meinem Gehabe, was los ist ;-)

Martina: Das denke ich in dem Fall auch! :-) 
Klärchen: Mein Timmi war ein besonderer Hund, er wusste immer was ich wollte ohne Ansprache ohne Blickkontakt nur mit Gedanken.
Ein Beispiel , wir gingen im Wald nur bestimmte Wege, machten unseren Rundgang. Am Anfang des Waldes der zweite Weg war ziemlich zugewachsen und, den Weg ging ich nie. An einem Morgen dachte ich heute gehst Du mal den Weg, mein Hund lief 20m vor mir und bog direkt in diesen Weg ein und lief weiter so als sollte ich ihm folgen. Er konnte nicht wissen das ich diesen Weg gehen wollte. Am Ende des Weges stand ein Auto, ich dachte es sei der Waldbesitzer . Er saß noch hinter dem Lenkrad. Es war sehr eng an dem Kombi vorbeizukommen.
Ich dachte so bei mir, eigentlich komisch das er hier steht, ich hatte ihn noch nicht gesehen und das Nummernschild war aus der weiteren Umgebung. Es gibt Waldbesitzer die aus die aus verschiedenen Gegenden kommen . Ich lief aber nun weiter und machte meine Runde, wollte auf normalem Weg wieder nach Hause . Mein Hund wollte aber den gleichen Weg zurück gehen, er lief vor und wartete auf mich. Das wunderte mich wieder und ich dachte so bei mir, kannst ja gleich mal schauen ob der Waldbesitzer oder Arbeiter noch da ist. Das Auto war leer, aber an der Windschutzscheibe steckte ein Zettel. Ich hatte so ein Gefühl hier stimmt was nicht, las den Zettel , darauf stand eine Telefonnr. die derjenige anrufen soll, der das Auto findet. Der Schlüssel lag unterm Vorderrad. Gut, das ich mein Handy dabei hatte und rief die Polizei. In der Nähe war die Eisenbahn und ich vermutete unter den Umständen einen Selbstmörder. Die Polizei kam und hat ihn wahrscheinlich gerettet. Er hatte wohl Depressionen und jemand hatte ihn ziemlich verwirrt zur Bahn laufen sehen. Mein Hund hat mich dahin geführt.
Wir waren auf der Insel Poel und gingen am Strand spazieren. An einigen stellen war der Strand abgebrochen durch Fluten wie auf Rügen. Bäume waren an ihren Wurzeln halb unterspült und hingen in der Luft .
Wir fuhren gern auf die Insel, weil man dort mit den Hunden frei am Strand laufen konnte, sicher auch noch.
Plötzlich fiel eine Möwe direkt vor meine Füße. Sie flatterte kurz mit ihrem Flügel konnte nicht mehr stehen, ich nahm sie auf, aber sie starb, schaute mich an und schloss ihre Augen.
Ich kann sie doch nicht so hier liegen lassen, sagte ich zu meinem Mann. Also legte ich sie in den Sand ziemlich nah am Wasser, nahm Steine und begrub sie. Ich merkte mir die Stelle, weil dort ein Baum mit seinen Wurzeln hing und der Sand unter ihm abgebröckelt war.
Im nächsten Jahr fuhren wir wieder nach Poel und gingen spazieren. Hier habe ich die Möwe begraben sagte ich zu meinem Mann. Sie ist natürlich im verschwunden. Wie ich so schaue sehe ich einen weißen Stein ,geformt wie ein halber Körper eine Möwe mit einem schwarzen Kopf und Schnabel. Ein Zeichen? Ich nahm den Stein mit nach hause, habe ihn immer noch und er erinnert mich an diese Möwe. Ich habe einen kurze Geschichte mit Bild darüber geschrieben.
Was Hunde betrifft, es gibt Rituale und Blickkontakte, aber das ist etwas anderes, eher fühlen.Ich könnte noch mehr erzählen, aber das wird zu lang.
Martina: Auch wenn deine Geschichten, von denen du berichtest, völlig anders sind, als die von Helga, so kann man doch Parallelen entdecken. Eure Tiere haben auf eure Gedanken reagiert und agiert, bevor ihr gesprochen habt. Das finde ich faszinierend.
Nachtrag Kärchen: Ja , das finde ich auch, Martina, die Urinstinkte sind teilweise bei den Menschen verloren gegangen und bei den Tieren noch ausgeprägt.Sie beobachten und haben feine Antennen.Es gibt Menschen bei denen die Antennen auf Empfang stehen. 
Martina: Meine Antennen stehen auch auf Empfang! :-)
Alexander: Wie ich Zeit meines Lebens feststellen musste, denken die heutigen Menschen meist in der Sprache. Sie hören damit auf, wenn es um Gefühle geht, beispielsweise, ansonsten bestimmt das ihr Sein.
Wer also in Bildern denken kann und seine (geschaffenen) Formen an andere Lebewesen überträgt (oder offenlegt), die sie dann auch aufnehmen und intepretieren können, der kann mit jedem auf dieser Ebene kommunizieren.
Von daher ist der Austausch solcher, nennen wir sie ruhig Bildergedanken, durchaus mehr "denk"bar zwischen Mensch und Tier als zwischen Mensch und Mensch ... heutzutage. 

Martina: Weil der Mensch es verlernt hat, vermute ich. 
Angelface: Es gibt - ein Glück - vieles was wir uns mit dem rationalen verstand nicht erklären können! Teilweise funktioniert es über unsere Instinkte und Wahrnehmungen, offen zu sein - heisst ja auch bereit sein für nicht fassbares Reales, wer zweifelt, bekommt auch nie oder selten tatsächlich etwas geschenkt was zwischenzeilen liegt wie Liebe - Zuneigung, Interesse. 
ich könnte HUnderte von Begebenheiten erzählen die mit bestimmten Katzen die ich hatte zu tun hatten.
Worüber ich baff erstaunt war und dann aber erfreut angenommen und darauf reagiert habe.
Wenn man mit Wesen die uns ähnlich sind kommuniziert entdecken wir oft dass man dazu weder Worte noch Blicke benötigt, Blicke verstärken aber die Signale die wir unbewusst aussenden, unsere Körpersprache zu beachten ist wichtig für Mensch und Tier um sich gegenseitig zu verstehen.
Ja, ich glaube daran dass Verständigung und Verstehen auf vielerlei Art möglich ist.
Unsere Sprache allein ist oftmals nicht genug um wirklich verstanden(sprich:erkannt) zu werden.
die beispiele in den erwähnten Berichten erzählen ja deutlich genug davon.
Martina: Ich möchte etwas aus deinem Kommentar herausgreifen: 'Bereit sein für das nicht fassbare Reale'. - Das gefällt mir, weil nicht viele das 'Unfassbare' als real bezeichnen würden!

Mittwoch, 5. Juli 2017

Das können andere viel besser!

 Denkt ihr auch manchmal so?
Oder so:
„Das wird doch sowieso nichts,
was ich mir da vorgenommen habe!“
Denken smileys
Das Schlimme daran:
Ich denke so, OBWOHL ich weiß,
dass derartig selbstkritische Sätze nicht gerade förderlich sind.
Sie hindern mich daran, etwas zu tun:
Nämlich den ersten Schritt in eine neue Richtung zu gehen.
Denken smileys
Und wieso denke ich eigentlich,
schon im Voraus zu wissen, dass nichts daraus wird?
Ganz sicher wird es immer Menschen geben,
die etwas besser können, als ich.
Aber das ist noch lange kein Grund,
zu verharren.
Denken smileys
Aber da gibt es ja jemanden,
der anderer Meinung ist, als ich:
Mein Verstand.
Denken smileys
Gut, das ist vielleicht sein ureigenstes Anliegen,
mich in einem sicheren und bekannten Rahmen zu halten.
Mit etwas Neuem bewege ich mich aus diesem Rahmen heraus
und das überfordert ihn,
macht ihm Angst.
Denken smileys
Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht,
nicht immer auf meinen Verstand zu hören.
Schließlich hat das Herz ja auch noch
ein Wörtchen mitzureden!
Herzen bilder