Donnerstag, 16. Februar 2017

Der Gewinner steht fest!

Danke an euch alle, 
dass ihr an der kleinen 
Schätzaktion
teilgenommen habt. 

Wie die liebe Manu in ihrem Kommentar
ganz richtig sagt, befinden sich in einer großen
Rolle 130 Smart*es.
Ich habe zwei Rollen (2 Enkel - lach)
in die Flasche gegeben, doch vorher
hab ich 4 davon verspeist :-)!

Es befanden sich also 
256 Smart*es im Glas!


Somit geht der kleine Gewinn an
Sadie!

Sie lag mit 255 geschätzten Smart*es nur 1 daneben!

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte schreib mir unter dem Kontaktformular deine Anschrift,
damit ich ein Päckchen auf den Weg bringen kann. 



Klaudia = 277

Klärchen = 300

Jutta = 150

Ulla = 130

Sadie = 255

Alex = 308

Manu = 131

Irmtraud = 200

Astrid = 143

Eva = 99

Elke = 299

Patricia = 185



Mittwoch, 15. Februar 2017

Mach das Beste draus

Morgen 
werde ich verraten,
wer der Sieger meiner 
kleinen Schätzaktion ist
und
Heute
gibt es wieder einmal eine Geschichte,
die diesmal diese Reizwörter enthalten musste:
Andenken – Topflappen – werfen – rosa – berühmt

 Schaut doch bitte, ob es auch bei
etwas zu lesen gibt. 

Bildergebnis für gifs kostenlos rucksack

Mit nur zwei Fingern hielt Vanessa zwei Topflappen in die Höhe:  „Mensch Omi“, rief sie aus, „diese alten Dinger kannst du aber wirklich mal entsorgen und dann noch dieeeese Farbe. Schweinchen-Rosa! Die sind einfach nur hässlich, Omilein.“
„Mag sein, dass sie in deinen Augen abgängig sind, aber die werde ich niemals in den Müll werfen, weil sie nämlich ein Andenken an meine Mutter sind.“
Vanessa wusste, dass sie ihrer Oma mit ihrer Bemerkung eine Steilvorlage geliefert hatte und auch, welcher Satz nun folgen würde.
„Hab ich dir schon erzählt, dass sie eine grandiose Köchin war und erst ihre Torten! Für ihre Schwarzwälder Kirschtorte war sie berühmt!“
„Ja, Omilein, hast du schon erzählt.“
„So?!“
Es dauerte gar nicht lange, da schwelgte Oma in ihren Erinnerungen und ihre Enkelin hörte ihr aufmerksam zu. Sie wusste, dass sie von dem, was ihre Oma zu erzählen hatte, etwas für sich und ihr Leben lernen konnte.
„Weißt du“, begann Oma, „meine Mutter war eine kluge Frau. Gerne wäre sie Grundschullehrerin geworden, doch sie war die Älteste von 10 Kindern. Da war zum einen kein Geld für ein Studium vorhanden und zum anderen wurde ihre Arbeitskraft im Haushalt benötigt. Die Frauen früher hatten selten das Glück, ihren Talenten und Begabungen folgen zu können. Bestimmt hat sich meine Mutter oft gefragt, was wohl aus ihr geworden wäre, wenn sie zu einer anderen Zeit geboren worden wäre.“
„Hat sie mal mit dir darüber gesprochen?“
„Nein, nein. Sie war schon zufrieden mit ihrem Leben. Doch irgendwann fragen wir uns wohl alle, was wäre, wenn. Doch sie musste sich als junges Mädchen halt um ihre Geschwister kümmern und ihre Mutter entlasten. Später hatte sie ihre eigenen Kinder und ihren Mann zu versorgen und wie selbstverständlich hat sie sich auch um ihre Eltern gekümmert, als sie alt waren und alleine nicht mehr zurecht kamen.“
„Denkst du, ihr wurde das manches Mal zu viel?“
„O ja, ganz sicher sogar. Doch sie hat nie geklagt. Sie hat uns immer gesagt, dass die Liebe, die wir anderen geben, auf uns zurückfällt. Und damit hat sie ganz sicher recht. Wenn ich an sie zurück denke, dann immer nur voller Liebe und Dankbarkeit. Sie war ein wirklich warmherziger und liebenswerter Mensch und eine wunderbare Mutter.“
„Das ist schön, wenn man das über jemanden sagen kann.“
Oma nickte.
„Weißt du, Kind, ich denke manchmal darüber nach, dass wir alle, wenn wir geboren werden, einen leeren Rucksack bei uns tragen. Doch vom ersten Atemzug an füllen wir ihn mit all den Erfahrungen, die wir in unserem Leben machen und da kommt so einiges zusammen: Die Kindheit, die Jugend, das Erwachsen werden, schlechte Ereignisse, Tiefpunkte, schmerzhafte Erlebnisse. Aber auch Schuld, die wir auf uns laden. Natürlich kommen auch all die Dinge in den Rucksack, die erfreulich sind. Schöne und glückliche Momente, Höhepunkte in unserem Leben, die den Rucksack leichter machen. Manch schwere Momente wiegen aber tatsächlich schwer. Sie belasten uns und irgendwann wird das Gewicht für uns tatsächlich problematisch. Dann hilft nur noch eins: Wir müssen den Rucksack öffnen und all die Dinge heraus nehmen, die uns so schwer belasten. Verletzungen, die uns zugefügt wurden oder Vorwürfe, die wir anderen Menschen gemacht haben: Raus damit, damit der Rucksack wieder leichter wird. Auch die Trauer um liebe Menschen belastet und macht das Gepäck schwer. Auch sie müssen wir irgendwann los lassen und in liebevolle Erinnerung wandeln, damit wir unter unserem schweren Gepäck nicht zusammen brechen.“
„Das ist ein schönes Bild, Omi. Hilfreich wäre wohl auch, die glücklichen Momente mehr wahr zu nehmen, um den Rucksack leichter zu machen. Ich glaube, ich muss auch mal nach meinem Gepäck schauen“, meinte Vanessa nachdenklich, „ich glaube, wenn wir Dinge verdrängen, liegen sie dennoch weit unten im Rucksack und machen ihn schwer.“
„Das hast du ganz richtig erkannt, mein Kind. Dinge zu verdrängen mag für eine kurze Zeit erfolgreich sein – oder besser gesagt, es mag so scheinen. Das ist aber ein Trugschluss. Wir müssen einfach an unsere Probleme herangehen und daran arbeiten.“
„Das sagt sich so einfach“, bekannte Vanessa, „aber ich kann dir sagen, einfach ist das nicht.“
„Die Erfahrung hab ich auch gemacht“, erwiderte Oma und musste ein bisschen über ihr kleines Küken schmunzeln. „Und noch etwas habe ich bemerkt: Für andere hab ich schnell eine Lösung für all ihre Probleme parat. Nur bei den Lösungen für mich selbst, da hapert es oft. Aber das ist wohl ganz normal und menschlich.“
„Omi?“
„Ja!“
„Wenn ich mir manche ältere Menschen anschaue, bekomme ich ein bisschen Angst vor dem Altern.“
„Ach, dass musst du nicht. Du wirst ja nicht von heute auf morgen alt. Es ist ja ein schleichender Prozess und du wirst langsam ans Alter herausgeführt. Manchmal ist es schon so, dass man in den Spiegel schaut und sich über sein eigenes Spiegelbild wundert. Man fühlt sich nämlich innen drin gar nicht so alt, wie es nach außen scheint. Vor allen Dingen musst du dir das Staunen, Träumen und Wünschen bewahren. Natürlich wünscht man sich mit 30 andere Dinge, als mit 80. In jungen Jahren wünschst du dir vielleicht, im Beruf erfolgreich zu sein, Geld für Reisen zur Verfügung zu haben oder eine Familie zu gründen.
Weißt du, wenn ich mittags in meinem gemütlichen Sessel sitze, um mich auszuruhen, denke ich oft an all die Wanderungen, die ich mit Opa gemacht habe und dann habe das Gefühl, ich könnte doch jetzt einfach vom Sessel aufspringen und losgehen. Doch wenn ich mich mühsam erhoben habe, weiß ich, dass diese Zeit vorüber ist. Trotzdem bin ich glücklich und nehme mein Alter an, damit mein Rucksack leicht bleibt. Wäre es anders, käme ein weiterer schwerer Stein in mein Gepäck. Es liegt also an dir, das Alter anzunehmen und nicht mit ihm zu hadern.“
„Mir scheint, Omilein, dass wir alle selbst für uns und unser Gepäck verantwortlich sind. Das werde ich mir für mein Leben merken.“
„Das freut mich, dass du das als Erkenntnis aus unserem Gespräch herausgezogen hast. Jedes Leben hält glückliche und traurige Momente bereit. Es liegt an uns, wie wir mit ihnen umgehen. Mach also das Beste aus deinem Leben, mein Kind!“


© Martina Pfannenschmidt, 2017



Sonntag, 12. Februar 2017

Viele, viele bunte …


Smart*es




befinden sich in dieser Flasche.

Die Frage ist nur:

Wie viele????

Hier habt ihr noch einmal eine andere Perspektive:




Derjenige,
der dies errät
oder mit seiner Schätzung
am dichtesten dran ist,
bekommt von mir diese Kleinigkeiten für den
Frühstücks- oder Kaffeetisch im Frühjahr:




Damit möchte ich mich für

300.000

Aufrufe
von Herzen bei euch allen bedanken!!

Danke schon bilder

Diese kleine Aktion endet am
kommenden Mittwoch um 9 Uhr,
wenn ich die nächste
Reizwörter-Geschichte 
einstelle.

Wer gewonnen hat, das verrate ich am Tag darauf!!


Und nun viel Freude beim Schätzen!


Donnerstag, 9. Februar 2017

Die Hutschnur

Wusstet ihr schon, dass Klärchen 'die Hutschnur hoch geht', wenn sich deutsche Urlauber im Ausland daneben benehmen? – Sie hat es in ihrem letzten Kommentar verraten und gleich eine Frage hinterlassen – nämlich die, woher dieser Ausdruck eigentlich stammt.
Liebes Klärchen, dein Wunsch ist mir Befehl J - ich habe recherchiert und folgendes gefunden:
Hute bilderFrüher hatten Hüte eine Hutschnur. Daran kann ich mich noch gut erinnern. Meine Oma legte die Schnur immer unter ihren Dutt, doch einige ließen die Hutschnur unter dem Kinn langlaufen. Das fand ich immer schrecklich. Aber ein Gutes hatte das Ganze: Der Hut flog bei Wind nicht vom Kopf, obwohl diese Hutschnüre sehr dünn waren.
Bildergebnis für gifs kostenlos brunnenEs gibt eine alte Urkunde in der eine Hutschnur als Maßeinheit verwendet wird und zwar für die Dicke eines Wasserstrahls. Das Wasser durfte nicht stärker entnommen werden, als eine Hutschnur dick ist. Eine größere Entnahme überstieg demnach das Maß des Erlaubten.
An anderer Stelle fand ich folgende Deutung: Eine Hutschnur sitzt sehr weit oben. Wenn es schon unangenehm ist, bis zum Hals in etwas zu stecken, so ist es über die Hutschnur hinaus noch unangenehmer.
So, mein liebes Klärchen, ich hoffe, du bist mit mir zufrieden!!



Dienstag, 7. Februar 2017

Rot-weiß

Nein, ich denke dabei nicht an ‚Pommes Schranke’, sondern an das 'rote' Gefühl Scham und das 'weiße' Gefühl Schuld. 
Bildergebnis für gifs kostenlos schämenWir kennen das wohl alle: Wenn wir uns schämen, werden wir rot, wenn wir uns schuldig fühlen, entweicht dem Gesicht jegliche Farbe und wir werden bleich.
Beide Gefühle können aber durchaus gleichzeitig auftreten: Ein Ladendieb zum Beispiel, der mit gesenktem Kopf abgeführt wird, schämt sich zum einen, zum anderen fühlt er sich aber auch schuldig. 
Wir reagieren mit ‚Schuld’, wenn wir andere geschädigt haben; mit Scham auf den Umstand, dass wir unserem eigenen Selbstbild geschadet haben.
Doch es gibt auch Menschen, die scheinbar weder ein Scham-, noch ein Schuldgefühl besitzen und die erzeugen in uns dann ein weiteres Gefühl, nämlich das des ‚Fremdschämens’.
Es scheint fast so, als sei dies eine Erscheinung der Neuzeit, denn das Wort wurde erst 2009 in den Duden aufgenommen. Seither allerdings ist es zu unserem stetigen Begleiter geworden.




Sonntag, 5. Februar 2017

Hände …

Hande bilderkönnen Geschichten erzählen. - Schauen wir uns Hände an, so erfassen wir sogleich, ob sie einem jungen oder alten Menschen gehören, ob sie leichte oder schwere Arbeit verrichten, ob sie gepflegt sind oder ungepflegt. Hände können zufassen, streicheln, aber auch schlagen. Wir können unsere Hände falten, zu Fäusten ballen oder jemandem reichen.
Heute Morgen beim Werkeln in der Küche geschah etwas Eigenartiges: Ich beobachtete meine Hände. Ich sah, wie sie – für mich - tätig waren. Sie verrichteten ihre Arbeit, ohne dass ich groß darüber nachdenken musste. Auch jetzt suchen sie zielsicher die richtige Taste, damit ich diesen Text schreiben kann.
Was wäre ich – was wären wir – ohne unsere Hände? 
Es gibt Menschen, die ohne Hände leben und sie zeigen uns in beeindruckender Weise, dass dies durchaus möglich ist, dennoch möchte wohl niemand von uns auf sie verzichten. – Und nun frage ich mich, wann danken wir unseren Händen eigentlich dafür, dass sie für uns in so vielfältiger Weise tätig sind? Das gilt natürlich nicht nur für sie, sondern ebenso für unsere Sinnesorgane, für unser Herz, für unsere Füße, für unseren gesamten Körper. Er ist einfach da, verrichtet seine Arbeit und wenn er Glück hat, gehen wir pfleglich mit ihm um.
Doch außer diesen Gedanken, die ich mir machte, geschah noch etwas anderes: Ich wusste ganz sicher, dass es meine Hände sind, die ich beobachtete, doch ICH war nicht diese Hände – ICH war ‚nur’ der Beobachter. 


Freitag, 3. Februar 2017

Kalenderblatt

Bildergebnis für gifs kostenlos kalenderGerade habe ich ein weiteres Kalenderblatt entfernt und mir gingen dabei so einige Gedanken durch den Kopf. – Kalender haben wir alle, um wichtige Termine zu notieren oder auch Geburtstage lieber Menschen, an die wir denken wollen.
Ich hab auch immer einen Tageskalender – am liebsten einen mit klugen Sprüchen :-) -, weil ich mir so am besten vor Augen führen kann, dass wieder ein Tag (meines Lebens) vergangen ist. Als ich eben das Kalenderblatt in der Hand hielt und mir bewusst wurde, dass wir schon den 3. Februar schreiben, dachte ich, dass der Januar irgendwie an mir vorüber gezogen ist. Ich habe wohl keinen einzigen Tag wirklich wahrgenommen und damit auch keinen einzigen Tag im Hier und Jetzt gelebt. Oft hielten sich in dieser Zeit meine Gedanken in der Vergangenheit auf. Das ist vielleicht zum Verarbeiten einiger Dinge manchmal vonnöten, doch es darf nicht sein, dass ich das Jetzt verliere. 
Wir sollen nach vorne schauen, heißt es oft. Aber birgt das nicht auch die Gefahr, sich aus dem Jetzt zu begeben? Ich lebe jetzt – in diesem Moment und wenn meine Gedanken sich mit der Vergangenheit oder der Zukunft beschäftigen, kann ich diesen Moment gar nicht (er)leben. Wie viele Momente habe ich wirklich gelebt – im Hier und Jetzt – und in wie vielen Momenten war ich mit ganz etwas anderem beschäftigt, als mit meinem Leben, das genau in diesem Augenblick stattfand?
Ich finde es gerade richtig blöd, wenn ich darüber nachdenke, dass der Januar bereits Vergangenheit ist und ich ihn nicht wirklich mit Leben gefüllt habe. Doch wozu sind Erkenntnisse da? Bestenfalls, um aus ihnen zu lernen. Zum Beispiel das: Ich möchte nicht das Jetzt verlieren!


Eine Prinzessin hat sich in meinem
'Bloghaus' niedergelassen :-)!
Herzlich Willkommen,